Projekt-ID: #GE_ZBG_GU

Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Zentralbads in 45879 Gelsenkirchen

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Projektbeschreibung

Der Auftraggeber beabsichtigt, Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Zentralbads nebst Büroflächen im 2. - 4. Obergeschoss in 45879 Gelsenkirchen einschließlich aller erforderlichen Frei- und Außenlagen zu vergeben. Der zu vergebende Auftrag betrifft die Ausführungsplanung sowie Bauleistungen im Bereich Hochbau für die schlüsselfertige und betriebsbereite Errichtung eines Schwimmbades nebst Büroflächen im 2. - 4. Obergeschoss einschließlich der Frei- und Außenanlagen. Die Bruttogeschossfläche des Schwimmbades sowie der Büroflächen beträgt ca. 15.600 m². Der Auftraggeber stellt den Bietern im Verfahren die Planungen der LPH 1 - 4 HOAI, die funktionale Leistungsbeschreibung sowie Leitdetails zur Verfügung. Für das Gewerk Rohbau-Stahlbeton erhalten die Bieter eine Ausführungsplanung. Diese Planungsgrundlagen hat der Auftragnehmer ggfs. zu überarbeiten, die ergänzenden Ausführungsplanungen zu erstellen und den Bau zu errichten. Der Bauantrag wurde im Juni 2025 eingereicht. Der Auftraggeber geht derzeit davon aus, die Baugenehmigung bis März 2026 zu erhalten. Die Ausführung soll zwischen dem 1. Quartal 2026 und dem Ende des 1. Quartals 2028 erfolgen. Die Leistungen werden zu einem Pauschalfestpreis vergeben. Der Auftraggeber stellt interessierten Bewerbern auf Verlangen weitere Informationen in Form der Funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB light) bereit. Interessierte Bewerber können diese ergänzende Präsentation ausschließlich per Bewerbernachricht unter Angabe einer E-Mail-Adresse über die unter Ziffer 5.1.11 genannten Website anfordern. Diese FLB light schreiben die Fachplaner parallel zum Vergabeverfahren fort, sodass spätestens zur Aufforderung zur Abgabe der letztverbindlichen Angebote eine finalisierte FLB vorliegt.

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1 Los

Damit Gelsenkirchen weiterhin eine sehr gute Schulbildung und kommunale Infrastruktur bieten kann, wird mit der Gelsenkirchener Entwicklungsgesellschaft mbH (GE mbH) nun ein besonderer Fokus auf die Planung, Errichtung, Erweiterung und Sanierung von Bildungsbauten und dem gesamten kommunalen Hochbau gelegt. Sie wurde 2024 als 100%-ige Tochter im Konzern Stadt gegründet. Als interne Dienstleisterin der Stadt baut die GE mbH für das städtische Eigentum und auf entwickelten Flächen der Kommune. Die GE mbH steigt ab den ersten Machbarkeitsstudien in den Prozess ein, liefert Konzeptions- und Planungsleistungen, lässt ihre Vorhaben durch den Bauausschuss freigeben und trägt dann Sorge für die Realisierung. Der Auftraggeber beabsichtigt, Generalunternehmerleistungen für den Neubau des Zentralbads nebst Büroflächen im 2. - 4. Obergeschoss in 45879 Gelsenkirchen einschließlich aller erforderlichen Frei- und Außenlagen zu vergeben. Der zu vergebende Auftrag betrifft die Ausführungsplanung sowie Bauleistungen im Bereich Hochbau für die schlüsselfertige und betriebsbereite Errichtung eines Schwimmbades nebst Büroflächen im 2. - 4. Obergeschoss einschließlich der Frei- und Außenanlagen. Die Bruttogeschossfläche des Schwimmbades sowie der Büroflächen beträgt ca. 15.600 m². Der Auftraggeber stellt den Bietern im Verfahren die Planungen der LPH 1 - 4 HOAI, die funktionale Leistungsbeschreibung sowie Leitdetails zur Verfügung. Für das Gewerk Rohbau-Stahlbeton erhalten die Bieter eine Ausführungsplanung. Diese Planungsgrundlagen hat der Auftragnehmer ggfs. zu überarbeiten, die ergänzenden Ausführungsplanungen zu erstellen und den Bau zu errichten. Die notwendigen Tiefbauleistungen sind nicht Teil des zu vergebenen Auftrags. Der Auftraggeber wird diese separat vergeben. Die Schnittstelle zu den Leistungen des zu vergebenen Auftrags wird sich voraussichtlich an der Geländeoberkante befinden. Im Rahmen der größten Bildungsoffensive in der Geschichte Gelsenkirchens entsteht als erster Bauabschnitt des Bildungs- und Innovationscampus ein neues, hochmodernes Zentralbad. Das Projekt umfasst den Neubau eines Schwimmbades mit einem 50-Meter-Hauptbecken (teilbar in zwei 25-Meter-Becken), einem Lehrschwimmbecken, einem Kinderbecken sowie ergänzenden Sport- und Gymnastikbereichen. Ferner sind für das 2. - 4. Obergeschoss des Zentralbades Büroflächen mit unter anderen multifunktionalen Räumen für Bildungsangebote, Schulungen und Besprechungen vorgesehen. Das Zentralbad wird offen, einladend und mit einer eigenständigen, modernen Ästhetik gestaltet, die sich harmonisch in das städtische Grün einfügt. Das Projekt ist Teil eines städtebaulichen Zukunftsquartiers, das Kultur, Freizeit, Wohnen und Bildung in zentraler Lage verbindet. In einem zweiten Bauabschnitt des Bildungs- und Innovationscampus, der nicht Bestandteil dieses Auftrags ist, entsteht angrenzend an das Zentralbad der Neubau des Berufskollegs für Technik und Gestaltung (BTG). Das BTG versteht sich dabei nicht als klassische Schule im herkömmlichen Sinne, sondern als ein offener, vielschichtiger Bildungsort, der sich an den Prinzipien des lebenslangen Lernens orientiert. Das BTG schafft durch die intelligente Verknüpfung von Bildung, Praxis und Innovation neue Synergien, die weit über den schulischen Alltag hinauswirken. Der Bauantrag für das Zentralbad wurde im Juni 2025 eingereicht. Der Auftraggeber geht derzeit davon aus, die Baugenehmigung bis März 2026 zu erhalten. Die Ausführung soll zwischen dem 1. Quartal 2026 und dem Ende des 1. Quartals 2028 erfolgen. Der Auftraggeber vergibt die Leistungen des zu vergebenen Auftrags zu einem Pauschalfestpreis. Der Auftraggeber stellt interessierten Bewerbern auf Verlangen weitere Informationen in Form der Funktionalen Leistungsbeschreibung (FLB light) bereit. Interessierte Bewerber können diese ergänzende Präsentation ausschließlich per Bewerbernachricht unter Angabe einer E-Mail-Adresse über die unter Ziffer 5.1.11 genannten Website anfordern. Diese FLB light schreiben die Fachplaner parallel zum Vergabeverfahren fort, sodass spätestens zur Aufforderung zur Abgabe der letztverbindlichen Angebote eine finalisierte FLB vorliegt. Der Auftraggeber legt besonderen Wert auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, sowohl mit den Bietern im Verfahren als auch mit dem späteren Auftragnehmer. Im Verfahren gibt der Auftraggeber den Bietern deswegen die Möglichkeit, das Verfahren durch Optimierungsvorschläge zum Vertragsentwurf sowie den weiteren Vergabeunterlagen aktiv mitzugestalten. Der Auftraggeber wird die Optimierungsvorschläge und insbesondere den zu schließenden Vertrag mit den Bietern ausführlich verhandeln. Ausdrückliches Ziel ist es eine für beide Seiten angemessene und insgesamt ausgewogene Risikoverteilung zu erreichen.

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