Die Seniorenzentren der Bundesstadt Bonn betreiben am Standort Duisdorf das Wilhelmine-Lübke-Haus mit derzeit 130 stationären Pflegeplätzen. Daher planen die SZB einen Modernisierungs-Umbau mit Erweiterung in Form von Aufstockungen sowie die energetische Sanierung der Einrichtung. Bei der Planung sind i. B. die Vorgaben des Wohn- und Teilhabegesetzes NRW (WTG) einzuhalten.
Die Seniorenzentren der Bundesstadt Bonn (SZB) modernisieren als letzten Baustein ihrer Gesamtstrategie das Wilhelmine-Lübke-Haus. Nach Fertigstellung der Ersatzneubauten St.-Albertus-Magnus-Haus, Tagespflegehaus und Haus Elisabeth soll nun das 1975 errichtete Bestandsgebäude umfassend saniert und erweitert werden. 1. Ausgangssituation Das Wilhelmine-Lübke-Haus verfügt derzeit über 130 Pflegeplätze (92 Einzel- und 19 Doppelzimmer). Aufgrund des Gebäudealters bestehen erhebliche Defizite hinsichtlich Barrierefreiheit, Sanitärbereichen, Pflegeorganisation und Energieeffizienz. Ziel ist die langfristige Sicherung eines modernen und wirtschaftlichen Pflegebetriebs. 2. Ziele der Maßnahme - Verbesserung von Wohnqualität, Privatsphäre und Pflegebedingungen - Umsetzung moderner Pflege- und Betreuungskonzepte - Vollständige Barrierefreiheit nach DIN 18040-2 - Erfüllung der Anforderungen des Wohn- und Teilhabegesetzes (WTG) - Deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs gemäß Bonner Klimaplan 2035 3. Wohnqualität und Barrierefreiheit Die bestehenden Bewohnerbäder entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Vorgesehen sind: - Vergrößerung aller Bewohnerbäder - Barrierefreie Ausführung nach DIN 18040-2 - Ausstattung mit bodengleichen Duschen Zur Kompensation der Flächenverluste werden die vorhandenen Balkone mittels Vorhangfassade in die Zimmer integriert. Bodentiefe Fenster gewährleisten weiterhin den Bezug zum Außenraum und verbessern Orientierung sowie Wohlbefinden der Bewohner. 4. Wohngruppenkonzept Analog zu den bereits realisierten Neubauten wird ein modernes Wohngruppenkonzept umgesetzt mit: - klar gegliederten Wohngruppen - Wohnbereichsküchen - wohnungsnahen Aufenthaltsbereichen - kurzen Wegen für Bewohner und Personal Dies unterstützt insbesondere Bewohner mit kognitiven Einschränkungen und entspricht den Zielen des WTG NRW. 5. Einzelzimmerquote Künftig sollen ausschließlich Einzelzimmer angeboten werden. Gründe sind: - fehlende Nachfrage nach Doppelzimmern - höhere Privatsphäre und Würde - bessere pflegefachliche Betreuung, insbesondere bei Pflegegrad 4 und Demenz Zur Kompensation des Platzverlustes wird das Gebäude aufgestockt. Nach Abschluss der Maßnahme entstehen 121 Einzelzimmer. 6. Brandschutz und Baurecht Die Planung berücksichtigt sämtliche Anforderungen der Bauordnung NRW für Sonderbauten sowie die einschlägigen Richtlinien für Pflegeeinrichtungen. Vorgesehen ist insbesondere eine flächendeckende Brandmeldeanlage mit Aufschaltung zur Feuerwehr. 7. Energetische Modernisierung Die Sanierung ist Bestandteil der Klimaschutzstrategie der Bundesstadt Bonn und soll den Standard eines KfW-Effizienzhauses 55 EE erreichen. Wesentliche Maßnahmen: - Fassadendämmung - Photovoltaikanlage - Wärmepumpentechnik - Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung - Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung Durch die Bestandssanierung werden zusätzlich erhebliche graue Emissionen gegenüber einem Neubau vermieden. 8. Ergebnis der Modernisierung Nach Fertigstellung verfügt das Haus über: - 121 Pflegeplätze in Einzelzimmern - barrierefreie Individualbäder - Wohngruppen mit Wohnküchen und Aufenthaltsbereichen - Vollversorgerküche - moderne Büro- und Verwaltungsflächen Grundlage der weiteren Planung sind der Bauantrag (AZ 10850/2025) sowie die vorliegenden Fachplanungen. 9. Umfang der Generalplanung Ausgeschrieben werden die Grundleistungen der HOAI-Leistungsphasen 5-9 für: 1. Objektplanung Gebäude 2. Objektplanung Innenräume 3. Freianlagen 4. Tragwerksplanung 5. Technische Ausrüstung (HLSE) 6. Bauphysik 7. Brandschutz 8. SiGeKo 9. Großküchenplanung 10. Energie-Effizienz-Experte (KfW) Zusätzlich sind besondere Leistungen zu berücksichtigen, u. a. Baubeschreibung, Kostenberechnung, Nachbearbeitung behördlicher Auflagen, Terminplanung, Fördermittelzuordnung, Kostenverfolgung sowie Mitwirkung bei Betriebserlaubnis und Abnahmen. 10. Budget Die Finanzierung erfolgt über Fördermittel nach APG NRW/APG DVO NRW. Für das Vorhaben steht ein Gesamtbudget von **22,2 Mio. EUR brutto** einschließlich Ausstattung, Planung und sämtlicher Baunebenkosten zur Verfügung. Die Einhaltung dieses Budgets ist eine wesentliche Vertragsanforderung.
Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.
BN - Allgemeine Vertragsbestimmungen (Freiberufler) - AVB 11_2024.pdf
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BN - Erklärungsformular nach dem Verpflichtungsgesetz.doc
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BN - Datenschutzinformation.pdf
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BN - Verpflichtungsgesetz und Normen.pdf
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Muster_Generalplanervertrag.docx
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512 EU 04-2016 - Vertragsbedingungen des Landes NRW.pdf
PDF • 146.4 KB
513 EU 10-2018 - Besondere Vertragsbedingungen TVgG NRW.pdf
PDF • 19.8 KB
Anlage 2 - Ergänzende Projektunterlagen.pdf
PDF • 188.9 KB
BN - Zuschlagskriterien Gewichtung und Bewertung BN-2026-02445.pdf
PDF • 231.2 KB
BN - Richtlinie zur Erstellung von Leistungsbeschreibungen bei der Bundesstadt Bonn.pdf
PDF • 652.8 KB
BN - Zweitbieterklausel.pdf
PDF • 31.1 KB
312_322 EU 02-2024 - Hinweise Einreichung Teilnahmeantraege_Angebote.pdf
PDF • 67.2 KB
511 EU 02-2024 - Bewerbungs- und Vergabebedingungen des Landes NRW.pdf
PDF • 114.6 KB
315 EU 02-2024 - Zusammenstellung Teilnahmeunterlagen.pdf
PDF • 7.7 KB
CSX 41 - Eignungskriterien.pdf
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523 EU 02-2024 - Eigenerklaerung Sanktionspaket 5 EU.docx
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533a 02-2024 - Information Unterauftraege_Angebotsabgabe.docx
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531 EU 10-2023 - Bewerber-_Bietergemeinschaftserklaerung.docx
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534a EU 02-2024 - Erklaerung Eignungsleihe.docx
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533b EU 02-2024 - Nachweis Unterauftragnehmer.docx
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534b EU 02-2024 - Erklaerung Eignungsleihe Haftung.docx
DOCX • 23.3 KB
CSX 59 - Eigenerklaerung Informationen zum Bieter.docx
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314 EU 02-2024 - Teilnahmeantrag.rtf
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521 EU 02-2024 - Eigenerklaerung Ausschlussgruende.docx
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Anlage 1 - Leistungsbeschreibung.pdf
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311 EU 02-2024 - Anfrage Teilnahmewettbewerb.pdf
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.