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Projekt-ID: #VGZWLand_2024_620-20_01

Integrierte Planung von Objektplanung Gebäude und Fachplanung Tragwerksplanung für Aufstockung, Erweiterung, Umbau und Modernisierung des Verwaltungsgebäudes der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, 66482 Zweibrücken

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414.000 € Budget

Projektbeschreibung

Die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land beabsichtigt ihr bestehendes Verwaltungsgebäude in 66482 Zweibrücken, Landauer Straße 18 - 20, aufzustocken, zu erweitern, zu modernisieren und in Teilen umzubauen. Das bestehende Verwaltungsgebäude wurde im Jahr ca. 1952 errichtet. Es handelt sich um ein Bauwerk in Massivbauweise. Zur Abklärung der grundsätzlichen Umsetzbarkeit wurde in 2022/23 eine Machbarkeitsstudie zur Architektur beauftragt. Als Ergebnis zur Architektur wurden 3 Planungs-/Ausführungsvarianten mit Grobkostenschätzung vorgestellt, auf deren Basis der Verbandsgemeinderat die Auftragsvergabe der Planung zur Umsetzung beschlossen hat. Eine Festlegung auf eine konkrete der 3 Varianten ist jedoch noch nicht erfolgt. Die Baumaßnahme wird bei laufendem Verwaltungsbetrieb mit Unterstützung von Ausweichquartieren durchgeführt werden müssen. Die zu planende Aufstockung und deren Lastabtragung ist unmittelbar mit dem Tragwerk des Bestandsgebäudes verknüpft. Eine erste Einschätzung des bestehenden Tragwerks identifizierte Bauteile (Flurwände, Außenwände), die für die Lastabtragung der neuen Nutz- und Bauwerkslasten der Aufstockung geeignet sind. Die tragwerkstechnische Bestandsaufnahme auf Basis der vorliegenden Plan- und Berechnungsunterlagen hat jedoch noch zu erfolgen und ist daher auch Gegenstand der Beauftragung. Es kann derzeit davon ausgegangen, dass die oberste bestehende Geschossdecke, auf die die Aufstockung aufgesetzt werden soll, in geeigneter Form zu ertüchtigen ist. In Teilen, wie z. B. über dem derzeitigen Sitzungssaal im 2. Obergeschoss, ist zum Dachraum hin lediglich eine abgehängte Decke eingebaut worden. Erste Einschätzungen haben ergeben, dass ggfs. auf die oberste bestehende Geschossdecke eine neue Deckenkonstruktion aufzulegen wäre. Diese könnte als Spannbetonhohldecke oder als Brettsperrholzdecke ausgeführt werden. Einer Holzkonstruktion für die gesamte Aufstockung wäre sowohl aus Gründen der Gewichtsersparnis sowie auch aus Gründen der Nachhaltigkeit der Vorzug zu geben. Die Untersuchung und Überprüfung der statischen Gegebenheiten sowie die daraus resultierenden notwendigen Maßnahmen sind Gegenstand der Beauftragung. Einzelne Erkenntnisse aus der Machbarkeitsstudie zur Architektur sollen zur Grundlage der Projektziele gemacht werden. Als solche wurden identifiziert (hier Kurzfassung, Langfassung siehe Datei „Aufgabenbeschreibung“): 1. Aufstockung des Gebäudes zur Unterbringung zusätzlicher Räume für die Verwaltung. 2. Die Erweiterung des bestehenden Verwaltungsgebäudes bezieht sich primär auf die Schaffung eines 2. baulichen Rettungsweges. 3. Umbaumaßnahmen am Bestandsgebäude werden insbesondere im Zusammenhang mit der räumlichen Optimierung durch Verlegung von Nutzungen erforderlich. 4. Modernisierungen betreffen primär die energetische Ertüchtigung der gesamten Gebäudehülle und sonstiger Bauteile mittels Wärmeschutzmaßnahmen sowie die Verbesserung der Energiebilanz, unterstützt durch technische Maßnahmen. 5. Defizite beim vorbeugenden Brandschutz sind zu beheben. 6. Herstellung der Barrierefreiheit. 7. Schallimmissionsschutz zumindest der straßenseitigen Räumlichkeiten. 8. Verbesserung der Raumakustik einzelner Räume. 9. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, Umsetzung eines nachhaltigen Energiekonzepts.-- 10. Einhaltung der Wirtschaftlichkeit und der Kosten, Baukostenobergrenze 4.037.000 EUR brutto für die KG 200 bis 500 gemäß DIN 276 Dezember 2018. Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf die Ausschreibungsunterlagen verwiesen.

Lose

1 Los

Ausgeschrieben werden die Leistungen Objektplanung Gebäude und Innenräume § 34 HOAI 2021 i. V. m. Anlage 10.1 zusammen mit der Fachplanung Tragwerksplanung § 51 HOAI 2021 i. V. m. Anlage 14.1, Leistungsphasen 1-9 (Grundleistungen) sowie einzelne Besondere Leistungen. Die Objektplanung muss in vielen Bereichen auf die statischen Gegebenheiten des Bestandsbaus reagieren, insbesondere bei dem Lastabtrag der Aufstockung, der Konstruktions- und Materialwahl. Die Analyse des Tragwerks des Bestandsbaus auf Basis der Bestandsstatik und ggfs. die Durchführung erforderlicher Bauteiluntersuchungen sind ebenso Gegenstand der Ausschreibung. Die Beauftragung und Leistungserbringung erfolgen stufenweise. Mit der Zuschlagserteilung wird zunächst die Bearbeitungsstufe I (= Auftragsstufe 1) bestehend aus der Leistungsphase 1 (Grundlagenermittlung) bis zur Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) beauftragt. Der Auftraggeber behält sich vor, auf Grundlage des abzuschließenden Planervertrages nach Abschluss der Bearbeitungsstufe I auch die Bearbeitungsstufe II (= Auftragsstufe 2) bestehend aus Ausführungsplanung bis zur Objektbetreuung (Leistungsphasen 5 bis 9) ganz oder teilweise weiter zu beauftragen. Ein Anspruch auf ganz oder teilweise Weiterbeauftragung der Bearbeitungsstufe II besteht nicht. --- Zu den Planungsleistungen und Auftragsstufen gehören insbesondere: 1. Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 HOAI: Grundleistungen und einzelne Besondere Leistungen, Auftragsstufe 1: Leistungsphasen (LPH) 1 bis 4, Auftragsstufe 2: LPH 5 bis 9.--- 2. Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI: Grundleistungen und Besondere Leistungen, Auftragsstufe 1: Leistungsphasen (LPH) 1 bis 4, Auftragsstufe 2: LPH 5 und 6, Besondere Leistungen LPH 7 bis 9.--- Wegen der Details zu den einzelnen Planungsleistungen wird auf die unter dem angeführten Link abrufbaren Vergabeunterlagen, insbesondere die Datei „Leistungskatalog“ und die Datei „Entwurf Planervertrag“ verwiesen.

Geschätzter Wert 414.000 €
Vertragslaufzeit 06.04.2025 – 30.12.2027

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