Mit der Aufnahme in die Bundesförderung zur 100 % Klimaschutz-Masterplankommune im Jahr 2016 verpflichtete sich die Landeshauptstadt Potsdam einen langfristigen Klimaschutzplan zu entwickeln und umzusetzen. Ziel ist dabei die Reduktion der Treibhausgasemissionen um ca. 95 % und eine Halbierung des Endenergieverbrauchs bis zum Jahr 2050 gegenüber dem Basisjahr 1990. Ein wichtiger Baustein zur Erreichung der ehrgeizigen Masterplan-Ziele ist eine Umstellung der Wärmeversorgung auf nachhaltige und umweltfreundliche Energieträger. Mit der Geothermieanlage in der Heinrich-Mann-Allee wurde bereits das erste Projekt erfolgreich realisiert. Im Rahmen einer im Auftrag der Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP) durch die Untergrundspeicher- und Geotechnologie-Systeme GmbH (UGS) durchgeführten geologischen Kenntnisstandsanalyse wurden die potenziellen mesozoischen Reservoirhorizonte sowie die Sandsteine des Rotliegend hinsichtlich ihrer Eignung für die Erschließung geothermischer Energie innerhalb des Erlaubnisfeldes Potsdam-Nord exemplarisch im Bereich der potentiellen Standorte Golm, Bornstedter Feld, Lerchensteig und Pirschheide betrachtet. In einem nächsten Schritt sollen nun der Untergrund mit 2D-seismischen Messungen erkundet werden, um Aufschluss über den strukturellen Bau und die Tiefenlage der potentiellen Nutzhorizonte, insbesondere der Sandsteine des Aalens, des Domers und des Buntsandsteins, zu erhalten. Ein weiteres Ziel besteht in der Identifizierung von Störungen im Bereich der West-Ost streichenden Antiklinalstruktur im mittleren Teil des Erlaubnisfelds Potsdam-Nord. Die Erkundungstiefe beträgt zwischen 700 m und 3000 m.
Das geplante seismische Messprogramm umfasst ca. 69,75 Profilkilometer (Geophonlinien) auf fünf Profilen. Davon sind ein Profil mit einer Länge von 13,92 km sowie verschiedene Profilabschnitte optional. Optional ist auch eine Neubearbeitung (Reprocessing) von seismischen Messdaten eines Profils aus dem Jahr 1993 vorgesehen. Die seismischen Messungen (2D-Seismik Potsdam-Nord) sollen im 4. Quartal 2025 durchgeführt werden.
Das geplante seismische Messprogramm umfasst ca. 69,75 Profilkilometer (Geophonlinien) auf fünf Profilen. Davon sind ein Profil mit einer Länge von 13,92 km sowie verschiedene Profilabschnitte optional. Optional ist auch eine Neubearbeitung (Reprocessing) von seismischen Messdaten eines Profils aus dem Jahr 1993 vorgesehen. Die seismischen Messungen (2D-Seismik Potsdam-Nord) sollen im 4. Quartal 2025 durchgeführt werden.
Das geplante seismische Messprogramm umfasst ca. 69,75 Profilkilometer (Geophonlinien) auf fünf Profilen. Davon sind ein Profil mit einer Länge von 13,92 km sowie verschiedene Profilabschnitte optional. Optional ist auch eine Neubearbeitung (Reprocessing) von seismischen Messdaten eines Profils aus dem Jahr 1993 vorgesehen. Die seismischen Messungen (2D-Seismik Potsdam-Nord) sollen im 4. Quartal 2025 durchgeführt werden.
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.