Das Bildarchiv am LMZ-Standort Stuttgart ist eine der umfangreichsten Bildquellen zur baden-württembergischen Geschichte und Landeskunde, rund zwei Millionen Bildvorlagen sind hierin enthalten. Neben landeskundlichen Motiven zählen auch die Dokumentation des Wiederaufbaus nach dem Krieg, das Landtagsarchiv Baden-Württemberg sowie Aufnahmen zum Landschafts -und Naturschutz zu seinem Bestand. Der digitalisierte Bildbestand des landeskundlichen und kulturhistorischen Fotoarchives ist bisher über die SESAM-Mediathek aufrufbar und steht über die bisherige SESAM-Mediathek für staatlich anerkannte Schulen in eingeschränkten Qualitätsstufen zur Verfügung. Im Sinne der "Bildung für alle", können die Bilder in niedrigen Qualitätsstufen für den Einsatz im Unterricht genutzt werden. Annähernd 80.000 Aufnahmen sind inzwischen digitalisiert, als Zielgröße werden einige hunderttausend Bilder erwartet. Nach der Ablösung von SESAM stehen die Bilder in den genannten eingeschränkten Qualitätsstufen in der neuen MKIS-Mediathek für Lehrkräfte kostenfrei und nur zum Zweck der Verwendung im Unterricht zur Verfügung. Das mit diesem Feinkonzept beschriebene Bildarchiv ("Webportal") ermöglicht privaten und institutionellen (Verlage und andere Institutionen z.B. aus Wissenschaft und Forschung) Nutzerinnen und Nutzern Bilder aus dem Bildarchiv in unterschiedlichen Auflösungen für unterschiedliche Zwecke zu kostenpflichtig lizenzieren und nach Bezahlung herunterzuladen.
Zu dem Zweck des Erwerbs eines bestimmten Nutzungsrechts ist neben der Bildersuche auch der komplette Workflow zu entwickeln, über den die Nutzungsrechte erworben, bezahlt und zur Nutzung bereitgestellt werden. Derzeit ist geplant, die Nutzerverwaltung des Bildportals durch die MKIS-Nutzerverwaltung abzubilden, die beiden Nutzerkreise dabei aber getrennt voneinander zu verwalten. Ziel ist, dass es neben den Nutzern der MKIS-Mediathek allen interessierten Personen möglich sein soll, einen Account zu erstellen, über den neben den benötigten Grunddaten auch Merklisten, Käufe und Rechnungen gespeichert werden können. Der Erwerb eines Nutzungsrechts soll aber auch ohne Anmeldung über ein Nutzerkonto möglich sein. Die Bilddaten und Metadaten (inkl. Bildportalfreigabe) für das Bildportal müssen über Schnittstellen aus der Hauptanwendung MKIS eingebunden werden. In MKIS werden die Bilder gespeichert, administriert, mit Metadaten versehen und in definierten Qualitätsstufen bereitgestellt. Die Migration aus bestehenden Bilddatenbanken in die MKIS-Datenbank wird im Projekt zum MKIS-Kern entwickelt und ist nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.