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Projekt-ID: #TW-L-KIS-45-25

Planungswettbewerb Stadtteilcampus Schlaatz

OFFEN
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25.06.25 Frist

Projektbeschreibung

Realisierungswettbewerb "Stadtteilcampus Schlaatz" Nicht offener Wettbewerb (nach RPW 2013 und VgV 2016) mit vorgeschaltetem EU-weiten Teilnahmeverfahren mit maximal 15 Teilnehmern. Der Wettbewerb richtet sich an Architekt*innen bzw. bauvorlageberechtigte Ingenieur*innen, die - aufgrund der besonderen Anforderungen im Bereich Bildungsbau / Soziale Infrastruktur - die gestellte Aufgabe zusammen mit Landschaftsarchitekt*innen als interdisziplinäres Team bearbeiten. Am Wettbewerb werden insgesamt bis zu 15 Büros / Teams beteiligt, von der Ausloberin werden vorab keine Büros / Teams gesetzt.

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Der Kommunale Immobilien Service (KIS), Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Potsdam, beabsichtigt mit der Sanierung, Umnutzung und Erweiterung / Ergänzung der bestehenden Gebäude der Weidenhof-Grundschule, des Bürgerhauses (mit unterschiedlichen Einrichtungen und Nutzungsangeboten) und der Medienwerkstatt sowie der Neugestaltung der Freianlagen einen Stadtteilcampus im Zentrum des Potsdamer Stadtteils Schlaatz zu entwickeln. Hier sollen die verschiedenen Nutzungen stärker vernetzt und gemeinsam durch die Akteure ein ganztägiges Bildungs-, Betreuungs-, Beratungs- und Freizeitangebot für Familien geschaffen werden. Der Stadtteilcampus soll Strahlkraft in den gesamten Stadtteil entfalten. Der Stadtteil Schlaatz liegt im Südosten von Potsdam direkt angrenzend an die Nuthe, ein Nebenfluss der Havel. Das Gebiet wurde in den 1980er Jahren für rund 15.000 Einwohner*innen (EW) errichtet, mittlerweile leben hier rd. 9.400 EW. Aufgrund der Bodenverhältnisse der Nutheniederung wurde das gesamte Areal des Schlaatz um mehrere Meter für die Bebauung aufgeschüttet. Zwischen Nuthe und der Bebauung des Schlaatz liegt ein langgezogener Frei- und Erholungsraum, in dem verschiedene Sport- und Freizeitangebote sowie ein überlokaler Radweg integriert sind. Der Stadtteil ist geprägt durch einen hohen Anteil an Bürgern und Bürgerinnen mit Einkommensarmut sowie einem hohen Anteil von förderungsbedürftigen Schulkindern. Seit 1996 setzt die Stadt Potsdam deshalb mit Mitteln aus verschiedenen Programmen der Städtebauförderung eine Vielzahl von Maßnahmen zur Aufwertung des Wohngebiets um. Es besteht ein beständiger Bedarf an Stärkung und Unterstützung des interkulturellen Stadtteils und gleichzeitigem hohen Beratungs- und Betreuungsbedarf, vor allem im erzieherischen Bereich. Auf dem Areal um Weidenhof-Grundschule und Bürgerhaus sollen künftig verschiedene Einrichtungen und Angebote gebündelt und baulich-räumlich sowie funktional und wirtschaftlich vernetzt und langfristig als Stadtteilcampus flexibel nutzbar gemacht werden. Dafür lobt der KIS einen hochbaulich - freiräumlichen Realisierungswettbewerb aus. Der Fokus der Wettbewerbsaufgabe liegt neben der Sanierung und Neugestaltung der bestehenden Gebäude, vor allem auf der funktionalen und baulichen Optimierung der bestehenden Nutzungen und Räume in den Bestandsgebäuden (ggf. auch Verlagerung von Nutzungen, Grundrissanpassungen). Ergänzungen wie Anbauten oder Neubauten für zusätzliche Nutzungsbedarfe werden erforderlich sowie die Anpassung der Freianlagen für Mehrfachnutzungen. Das Wettbewerbsgebiet ist etwa 1,6 ha groß. Die Bestandssporthalle wurde bereits saniert. Sie ist zu erhalten und freiräumlich in den Campus einzubinden. Bezüge zum umgebenden Stadtraum sind zu berücksichtigen. Die 3-zügige Weidenhof-Grundschule mit rd. 450 Schüler*innen, das Bürgerhaus mit Jugendklub und das Gebäude der Medienwerkstatt wurden im Laufe der letzten Jahrzehnte zwar teilsaniert, allerdings besteht nach wie vor ein erheblicher Sanierungs- und Anpassungsbedarf an aktuelle Anforderungen. Darüber hinaus wird die Errichtung von An- / Neu- / Ergänzungsbau(ten) auf dem Areal für die Unterbringung weiterer bzw. ergänzender Räumlichkeiten z.B. für Hort, Mensa und weitere Angebote erforderlich werden. Es sollen Synergien genutzt und mögliche Mehrfachnutzungen der Räumlichkeiten berücksichtigt werden. Im Vorfeld wurde mit den Beteiligten und entsprechenden Fachbereichen der Verwaltung eine sog. Phase 0 durchgeführt. Grundschule: Sanierung Bestandsgebäude mit rd. 4.350 m² BGF und Ergänzungsflächen Schule mit rd. 1.700 m² BGF Hort: Ergänzungsbedarf mit rd. 1.060 m² BGF Bürgerhaus: Sanierung und ggf. Umnutzung Bürgerhaus mit rd. 3.100 m² BGF Medienwerkstatt: Sanierung oder Rückbau ggf. Neubau Medienwerkstatt mit rd. 280 m² BGF Für die Grün- und Freiflächen sowie erforderlichen Außenflächen für Erschließung, Anlieferung, Rettung und den ruhenden Verkehr sind auf dem vorhandenen Gelände schätzungsweise ca. 9.900 m² um- / neuzugestalten. Die Brandenburgische Architektenkammer prüft und begleitet das Verfahren. Der Wettbewerb wurde registriert.

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