Restaurierung sämtlicher Fassadenflächen des Gerichtsgebäudes des VFG Köln in 4 Bauabschnitten, sowohl straßenseitig als auch zum vollständig umbauten Innenhof. (Naturstein, Ziegelmauerwerk, Werkstein)
Das freistehende Gebäude, welches im Stil der niederländischen Renaissance gebaut wurde, liegt grundsätzlich auf einem rechteckigen Grundriss, weist aber viele Versprünge durch mehrfach verspringende, unterschiedlich große Risalite, ausbuchtende Erker, fünfeckige Treppentürme sowie eine Rotunde im Innenhof auf. Das Objekt wurde während des 2. Weltkriegs stark zerstört und ist in reduzierter Form wiederaufgebaut worden, wobei figürlicher Schmuck und viele der Architekturdetails entfernt wurden. Über einer niedrigen Sockelsteinreihe aus Basaltlava und einer Sockelzone aus bossierten Sandsteinquadern steigen die mit roten Ziegelsteinen verblendeten Fassadenflächen auf. Die Ziegelsteinflächen sind stark gegliedert durch zahlreiche Gesimse, Eckquaderungen, Pilaster, Lisenen, Fenstergewände u. Ä. aus hellem Sandstein. Die Innenhoffassadenflächen sind deutlich weniger aufwendig gestaltet als die repräsentativen Außenfassaden. Die Arbeiten werden von der zuständigen Denkmalschutzbehörde eng begleitet. Die Baumaßnahme erfolgt in 4 in sich abgeschlossenen Bauabschnitten. Jeder Bauabschnitt umfasst ca. 1/4 des Gebäudes, von Kellergeschoss bis 3. Obergeschoss, inklusive Spitzboden. Die jeweiligen Bauabschnitte sind freigezogen, der Rest des Gebäudes bleibt während der Ausführung der Arbeiten komplett bezogen. Die Sanierung findet daher im laufenden Betrieb statt.
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.