Einrichtung und Durchführung von OGS- sowie Nachmittagsangebo-ten an den kreiseigenen Förderschulen mit Primarstufe
Schulbeschreibung Wittekindschule: Die Wittekindschule ist eine Förderschule im Halbtag mit dem Förderschwerpunkt Sprache der Jahrgangsstufen 1 bis 4. Die Unterrichtszeiten beginnen um 8 Uhr und enden spätestens um 13.15 Uhr. Der Unterricht findet zielgleich statt. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in der Förderung von Kindern, die Auffälligkeiten in den Bereichen Sprache, Sprechen oder Sprache verstehen haben. Die Kinder werden in der Witte-kindschule auf einen Wechsel und die erfolgreiche Teilhabe in der Regelschule vorbereitet. Das Kollegium der Wittekindschule besteht aus 18 Lehrkräften, einer Stelle Schulsozialarbeit, einem Hausmeister, einer Sekretärin und einer Stelle für den Bundesfreiwilligendienst. Im Schuljahr 2025/2026 wird die Schule von 161 Schülerinnen und Schülern besucht. Für die Schulform der Förderschulen wird kein Schulsozialindex ausgewiesen. Die Schülerschaft kann als heterogen und herausfordernd beschrieben werden. Der Anteil an männlichen Schülern und an Kindern mit Migrationshintergrund ist hoch. Das Schulgebäude liegt an der Erdbrügge 14 in 32120 Hiddenhausen im Ortsteil Eilshausen. Am Standort gibt es ein Hauptgebäude mit Erweiterungsbau. Zudem werden zwei Pavillons auf dem Schulhof genutzt. Zielgruppe: Zielgruppe sind die Schülerinnen und Schüler der Förderschule Wittekindschule. Dabei han-delt es sich um Kinder mit dem festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf Sprache. Zusätzlich bestehen Schnittmengen zu den angrenzenden Förderschwerpunkten Lernen sowie Emotionale und soziale Entwicklung. Ziele des Auftrags: Das Ziel des Auftrags liegt in dem jahrgangsweisen Aufbau eines kompletten OGS-Betriebs an der Wittekindschule. Dazu sind die Rahmenbedingungen des ab dem 01.08.2026 geltenden Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung zu beachten. Für das Schuljahr 2026/2027 soll die OGS ausschließlich Schülerinnen und Schülern der 1. Jahrgangsstufe aufnehmen. An der Wittekindschule werden im Schuljahr 2026/2027 zwei bis drei Eingangsklassen mit einer maximalen Klassenstärke von 17 Kindern gebildet. Wie viele Schülerinnen und Schüler davon einen OGS-Platz benötigen, kann aufgrund der fehlenden Vorerfahrung nicht genau prognostiziert werden. Der Träger soll für den jahrgangsweise aufwachsenden OGS-Betrieb an der Wittekindschule ein an den Bedarfen der Kinder und der Schule orientiertes Konzept entwickeln. Dazu soll das Konzept darstellen, wie die Förderbedarfe der Kinder berücksichtigt werden und welche inhalt-lichen Schwerpunkte vorgesehen sind. Zugleich muss das Konzept die Ausgangssituation bzw. den Startpunkt der Wittekindschule als Halbtagsschule berücksichtigen. D.h. für einen Übergangszeitraum ist es erwartbar, dass sich die OGS qualitativ und inhaltlich zunächst im Aufbau befinden und im laufenden Betrieb fortentwickelt wird. An dieser Stelle ist Flexibilität und Kooperation von allen Beteiligten erfor-derlich. Das Konzept sowie die darin festgelegten Verantwortlichkeiten und Kommunikationsstrukturen sollen so aufgebaut sein, dass eine enge Abstimmung mit der Schulleitung zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der OGS erfolgen kann. Das grundsätzliche Ziel des Angebots liegt in der Stärkung des Selbstvertrauens bzw. der Selbstwirksamkeit der Kinder. Es soll dabei unterstützen, Schule als positiv besetzen Raum erleben zu können und neben der Stärkung von emotionalen und sozialen Fähigkeiten auch lebenspraktische Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln. Konzeption und Ausführung der Leistung: Der Bieter bewirbt sich über Los A auf die Konzeption und Umsetzung eines OGS-Angebotes für die Wittekindschule - Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache in der Primarstufe - im Anschluss an die Schulendzeiten an fünf Tagen in der Woche. Das Angebot endet täglich um 16.00 Uhr. Die Art und Weise der Umsetzung ist seitens des Bieters in dem vorzulegenden Konzept zu beschreiben. Dabei sind folgende grundsätzliche Aspekte zu berücksichtigen: Die Wittekindschule als Schule der Primarstufe stellt den jeweiligen Beginn der individuellen Schulbiographien der dort beschulten Kinder dar. Ein Schwerpunkt liegt demnach darauf zu verstehen, mit welchen Voraussetzungen die Kinder im Schulsystem ankommen. Die OGS umfasst damit unter anderem die Teilaspekte: - Beziehungsarbeit durch vertrauensbildende Maßnahmen, einschließlich der Vermitt-lung sozialer Schlüsselqualifikationen - Vermittlung von am Lernplan orientierten Inhalten: o Unterstützung bei der Bewältigung der Hausaufgaben o Enge Kooperation mit den zuständigen Klassenleitungen - Bewegungsangebote für die Schülerinnen und Schüler zur Förderung der Grob- und Feinmotorik In welcher Form und mit welchen Methoden mit den Kindern gearbeitet wird, obliegt dem Bie-ter. Hier kann es ggfls. sinnvoll sein, die Kinder und ihre Besonderheiten in der Anfangsphase zunächst kennenzulernen, die gewonnenen Erfahrungen im Umgang mit Ihnen zu berücksich-tigen und im weiteren Verlauf die gewählten Angebote und Methoden weiterzuentwickeln und anzupassen. Die Ausgestaltung sollte in enger Abstimmung mit dem Lehrpersonal der Witte-kindschule stattfinden. Das Angebot soll in Kooperation mit der Schule umgesetzt werden. Eine übergeordnete Ab-stimmungsfunktion hat zudem die Schulverwaltung des Kreises Herford. Die weitere Beschreibung und Vorgaben sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Schulbeschreibung Pestalozzischule: Die Pestalozzischule ist eine Verbundförderschule (Hauptstandort in Bünde mit der Depen-dance in Herford) im gebundenen Ganztag mit dem Förderschwerpunkt Lernen der Jahr-gangsstufen 1 bis 10. Die Schulzeiten sind montags, mittwochs und donnerstags von 8 Uhr bis 15 Uhr und dienstags sowie freitags von 8.00 Uhr bis 11.30 Uhr. Der Unterricht findet zieldiffe-rent statt. Die Schwerpunkte der Arbeit in der Primarstufe (Jg. 1-4) liegen in der Förderung des sozialen Verhaltens, Ausbildung der erforderlichen Lernkompetenzen, sportliche Förderung, Förderung der Motorik, der Wahrnehmung und Sprache. Die Schwerpunkte der Arbeit in der Mittelstufe (Jg. 5-7) liegen in der emotionalen und sozialen Stabilisierung. Die Schwerpunkte der Arbeit in der Oberstufe (Jg. 8-10) liegen in der Berufs- und Praxisorien-tierung sowie in der Herausbildung der eigenen Persönlichkeit. Weiter versteht sich die Schule im gebundenen Ganztag als Lern-, Arbeits- und Lebensort für die Schülerinnen und Schüler. Das Gesamtkollegium beider Standorte der Pestalozzischule besteht aus ca. 60 Lehrkräften, drei Stellen Schulsozialarbeit, zwei Hausmeistern, zwei Sekretärinnen und drei Stellen für den Bundesfreiwilligendienst. Im Schuljahr 2025/2026 wird die Schule von 381 Schülerinnen und Schülern besucht. Davon können ca. 90 Kinder der Primarstufe zugeordnet werden. Für die Schulform der Förderschu-len wird kein Schulsozialindex ausgewiesen. Die Schülerschaft kann als heterogen und her-ausfordernd beschrieben werden. Der Anteil an männlichen Schülern und an Kindern mit Mig-rationshintergrund ist hoch. Das Gebäude des Hauptstandortes liegt in Hüffen, Pestalozzistraße 19 in 32052 Bünde. Am Standort gibt es ein Hauptgebäude. Zu diesem zählen ein älterer und ein neuer Gebäudeteil. Ab dem Schuljahr 2026/2027 wird die Primarstufe der Pestalozzischule ausschließlich am Standort Bünde unterrichtet. Aus diesem Grund wird auf eine gesonderte Beschreibung des Standortes Herford verzichtet. Zielgruppe: Zielgruppe sind die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe in der Pestalozzischule. Dabei handelt es sich um Kinder mit dem festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen. Zusätzlich bestehen Schnittmengen zu den angrenzenden Förderschwerpunkten Sprache, Geistige Entwicklung sowie Emotionale und soziale Entwicklung. Ziel des Auftrags: Das Ziel des Auftrags liegt in dem jahrgangsweisen Aufbau eines ergänzenden Betreuungs-angebotes an der Pestalozzischule am Standort Bünde für Primarkinder. Dazu sind die Rah-menbedingungen des ab dem 01.08.2026 geltenden Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung zu beachten. Für das Schuljahr 2026/2027 soll das Ergänzungsangebot ausschließlich Schülerinnen und Schülern der 1. Jahrgangsstufe aufnehmen. An der Pestalozzischule wird im Schuljahr 2026/2027 eine Eingangsklasse mit einer maximalen Klassenstärke von 19 Kindern gebildet. Wie viele Schülerinnen und Schüler davon einen Platz im ergänzenden Betreuungsangebot benötigen, kann aufgrund der fehlenden Vorerfahrung nicht genau prognostiziert werden. Der Träger soll für das jahrgangsweise aufwachsende Betreuungsangebot an der Pestaloz-zischule ein an den Bedarfen der Kinder und der Schule orientiertes Konzept entwickeln. Dazu soll das Konzept darstellen, wie die Förderbedarfe der Kinder berücksichtigt werden und wel-che inhaltlichen Schwerpunkte vorgesehen sind. Zugleich muss das Konzept die Ausgangssituation bzw. den Startpunkt der Pestalozzischule als gebundene Ganztagsschule berücksichtigen. D.h. für einen Übergangszeitraum ist es er-wartbar, dass das Ergänzungsangebot zunächst einen Platz im schulischen Alltag etablieren wird. D.h. inhaltliche Schnittstellen müssen sich genauso entwickeln wie Kommunikationswege in die Schule. An dieser Stelle ist Flexibilität und Kooperation von allen Beteiligten erforderlich. Das Konzept sowie die darin festgelegten Verantwortlichkeiten und Kommunikationsstrukturen sollen so aufgebaut sein, dass eine enge Abstimmung mit der Schulleitung zur kontinuierlichen Weiterentwicklung erfolgen kann. Das grundsätzliche Ziel des Angebots liegt in der Stärkung des Selbstvertrauens bzw. der Selbstwirksamkeit der Kinder. Das Angebot soll dabei unterstützen Schule als positiv besetzen Raum erleben zu können und neben der Stärkung von emotionalen und sozialen Fähigkeiten auch lebenspraktische Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln. Konzeption und Ausführung der Leistung: Der Bieter bewirbt sich über Los B auf die Konzeption und Umsetzung eines ergänzenden Betreuungsangebotes für die Pestalozzischule - Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen mit Primarstufe und Sekundarstufe I - im Anschluss an die Schulendzeiten der kurzen Tage. Die kurzen Unterrichtstage enden dienstags und freitags um 11.30 Uhr. Das Angebot bietet an diesen Tagen Betreuungszeit bis 16.00 Uhr. Die Art und Weise der Umsetzung ist seitens des Bieters in dem vorzulegenden Konzept zu beschreiben. Dabei sind folgende grundsätzliche Aspekte zu berücksichtigen: Die Primarstufe der Pestalozzischule stellt den jeweiligen Beginn der individuellen Schulbio-graphien der dort beschulten Kinder dar. Ein Schwerpunkt liegt demnach darauf zu verstehen, mit welchen Voraussetzungen die Kinder im Schulsystem ankommen. Das Ergänzungsangebot umfasst damit unter anderem die Teilaspekte: - Beziehungsarbeit durch vertrauensbildende Maßnahmen, einschließlich der Vermitt-lung sozialer Schlüsselqualifikationen - Vermittlung von am Lernplan orientierten Inhalten: o Unterstützung bei der Bewältigung der Hausaufgaben o Enge Kooperation mit den zuständigen Klassenleitungen - Bewegungsangebote für die Schülerinnen und Schüler zur Förderung der Grob- und Feinmotorik Die weitere Beschreibung und Vorgaben sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Schulbeschreibung Arche: Die Arche ist eine Förderschule im gebundenen Ganztag mit dem Förderschwerpunkt Emotio-nale und soziale Entwicklung der Jahrgangsstufen 1 bis 4. Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr mit einer offenen Eingangsphase. An den drei langen Schultagen (Mo, Di, Do) endet der Un-terricht um 15.00 Uhr. Mittwochs um 13.15 Uhr und freitags um 12.30 Uhr. Von Montag bis Donnerstag findet das Mittagessen zwischen 11.45 Uhr und 13.15 Uhr statt. Der Unterricht ist zielgleich. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Unterstützung von Kindern, die aufgrund emotionaler und sozialer Regulationsprobleme oder selbst- bzw. fremdgefährdendem Verhalten besondere Strukturen benötigen. Die Kinder werden in der Archeschule auf einen Wechsel und die erfolg-reiche Teilhabe in der Regelschule vorbereitet. Das Kollegium der Arche besteht aus 26 Lehrkräften, einer Schulsozialarbeiterin, einem Hausmeister, einer Sekretärin, einer MPT-Kraft und drei Bundesfreiwilligen (sowie zwei Hun-den). Im Schuljahr 2025/2026 wird die Schule von 119 Schülerinnen und Schülern besucht. Für die Schulform der Förderschulen wird kein Schulsozialindex ausgewiesen. Die Schülerschaft kann als heterogen und herausfordernd beschrieben werden. Der Anteil an männlichen Schülern und an Kindern mit Migrationshintergrund ist hoch. Das Schulgebäude liegt an der Alten Quernheimer Straße in 32278 Kirchlengern. Am Standort gibt es das Hauptschulgebäude, eine Mensa und eine Sporthalle. Zielgruppe: Zielgruppe sind die Schülerinnen und Schüler der Förderschule Arche. Dabei handelt es sich um Kinder mit dem festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf Emotionale und soziale Entwicklung. Zusätzlich bestehen Schnittmengen zu den angrenzenden Förderschwerpunkten Lernen sowie Sprache. Ziele des Auftrags: Das Ziel des Auftrags liegt im jahrgangsweisen Aufbau eines ergänzenden Betreuungsange-botes an der Förderschule Arche. Dabei sind die Rahmenbedingungen des ab dem 01.08.2026 geltenden Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung zu berücksichtigen. Das An-gebot versteht sich als Ergänzung zum bereits bestehenden gebundenen Ganztag und erwei-tert die verlässlichen Betreuungszeiten an den beiden kurzen Schultagen. Für das Schuljahr 2026/2027 ist vorgesehen, das ergänzende Angebot zunächst ausschließ-lich für Schülerinnen und Schüler der 1. Jahrgangsstufe einzurichten und in den Folgejahren jahrgangsweise auszubauen. An der Förderschule Arche wird eine Eingangsklasse mit maxi-mal 17 Schülerinnen und Schülern gebildet. Wie viele Schülerinnen und Schüler davon das ergänzende Angebot in Anspruch nehmen werden, kann derzeit aufgrund fehlender Erfah-rungswerte nicht verlässlich prognostiziert werden. Die Schülerinnen und Schüler der Förderschule Arche weisen einen Förderbedarf im Bereich der Emotionalen und sozialen Entwicklung auf. Vor diesem Hintergrund ist durch den Träger ein Konzept zu entwickeln, das sich an den besonderen Bedarfen dieser Kinder orientiert. Da-bei soll dargestellt werden, wie individuelle Förderbedarfe berücksichtigt werden und welche inhaltlichen Schwerpunkte im Rahmen des Angebots gesetzt werden. Neben der Förderung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit sowie der Unterstützung, Schule als positiv besetzten Lebensraum zu erleben, sollen insbesondere die emotionalen und sozialen Kompetenzen der Kinder gestärkt werden. Darüber hinaus sollen lebenspraktische Fähigkeiten vermittelt werden. Ergänzend kann die gezielte Förderung von Emotionsregulation und Konfliktfähigkeit sowie der Aufbau verlässlicher Beziehungen und stabiler Bezugssysteme sinnvoll sein. Zugleich muss das Konzept die Ausgangssituation bzw. den Startpunkt der Arche als gebun-dene Ganztagsschule berücksichtigen. D.h. für einen Übergangszeitraum ist es erwartbar, dass das Ergänzungsangebot zunächst einen Platz im schulischen Alltag etablieren wird. D.h. inhaltliche Schnittstellen müssen sich genauso entwickeln wie Kommunikationswege in die Schule. An dieser Stelle ist Flexibilität und Kooperation von allen Beteiligten erforderlich. Konzeption und Ausführung der Leistung: Der Bieter bewirbt sich über Los C auf die Konzeption und Umsetzung eines ergänzenden Ganztagsangebots für die Förderschule Arche - Förderschule mit dem Schwerpunkt emotio-nale und soziale Entwicklung in der Primarstufe - im Anschluss an die Schulendzeiten an zwei Tagen in der Woche. Das Angebot erweitert die verlässlichen Betreuungszeiten der beiden kurzen Schultage und endet um 16:00 Uhr. Die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung des Angebots sind durch den Bieter in einem vor-zulegenden Konzept darzustellen. Dabei sind folgende grundsätzliche Aspekte zu berücksich-tigen: Die Förderschule Arche begleitet Kinder im Primarbereich, deren individuelle Schulbiografien häufig durch Unterbrechungen, Abbrüche, negative (Selbst-) Erfahrungen sowie besonders unangepasstes Verhalten geprägt sind. Ein zentraler Schwerpunkt liegt daher darauf, die indi-viduellen Ausgangsvoraussetzungen der Kinder sensibel wahrzunehmen und ein stabiles, un-terstützendes Umfeld zu schaffen. Das ergänzende Ganztagsangebot umfasst insbesondere folgende Teilaspekte: - Beziehungsarbeit o Aufbau stabiler Bezugspersonensysteme o Förderung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit o Vermittlung sozialer Schlüsselqualifikationen - Gezielte Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen o Entwicklung von Emotionsregulation und Impulskontrolle o Training von Konfliktfähigkeit und sozial angemessenem Verhalten o Unterstützung beim Aufbau tragfähiger Gruppenstrukturen - Lernbegleitende Angebote in enger Anlehnung an den Unterricht - Strukturgebende und alltagspraktische Angebote o Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten o Einübung von Routinen und Tagesstrukturen - Bewegungs- und erlebnispädagogische Angebote o Abbau von Spannungen und Unterstützung der Selbstregulation o Stärkung des sozialen Lernens durch gemeinschaftliche Aktivitäten Die weitere Beschreibung und Vorgaben sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen
Schulbeschreibung Förderschule Geistige Entwicklung: Der Kreis Herford gründet zum Schuljahresbeginn 2026/2027 eine neue Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Die Schule wird zunächst über 4-5 Jahre aufwach-send geführt. Die Schule nimmt ihren Betrieb im Interimsquartier in einem ehemaligen Kita-Gebäude in Klosterbauerschaft (am Sportplatz 8 in 32278 Kirchlengern) auf. An diesem Standort werden im Schuljahr 2026/2027 zwei Lerngruppen mit jeweils maximal 12 Kindern der 1. Jahrgangsstufe unterrichtet. Die beantragte Schulorganisationsform ist formal der erwei-terte gebundene Ganztag. In dessen Rahmen liegen die Schulbetriebszeiten montags bis donnerstags verbindlich zwischen 8.15 Uhr und 15.30 Uhr sowie am Freitag zwischen 8.15 Uhr und 12.30 Uhr. Die gesamten Zeiten werden in der genannten Schulform durch Lehrkräfte abgedeckt. Aufgrund fehlender Lehrkräfteressourcen wurden die Schulbetriebszeiten des er-weiterten gebundenen Ganztags auf unbestimmte Zeit gekürzt. Demnach wird Unterricht mon-tags bis donnerstags von 8.15 Uhr bis 14.00 Uhr und am Freitag von 8:15 Uhr bis 12.15 Uhr erteilt. Weitere Details zum Schulbetrieb der neueinzurichtenden Förderschule Geistige Entwicklung liegen zum Zeitpunkt der Erstellung der Ausschreibung nicht vor. Zielgruppe: Zielgruppe sind die Schülerinnen und Schüler der Förderschule Geistige Entwicklung. Dabei handelt es sich um Kinder mit dem festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf Geistige Entwicklung. Diese Kinder weisen komplexe Unterstützungsbedarfe auf. Die Behinderungen können geistige und körperliche Beeinträchtigungen umfassen. Ziele des Auftrags: Das Ziel des Auftrags liegt im jahrgangsweisen Aufbau eines ergänzenden Betreuungsange-botes an der Förderschule Geistige Entwicklung. Dabei sind die Rahmenbedingungen des ab dem 01.08.2026 geltenden Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung zu berücksichtigen. Das Angebot versteht sich als Ergänzung zum derzeit verkürzten Schulbetrieb. Für das Schuljahr 2026/2027 ist vorgesehen, das ergänzende Angebot zunächst ausschließ-lich für Schülerinnen und Schüler der 1. Jahrgangsstufe einzurichten und in den Folgejahren jahrgangsweise auszubauen. Der Aufbau des Betreuungsangebotes findet in diesem speziel-len Fall parallel zum Aufwuchs der Schule statt. An der Förderschule Geistige Entwicklung werden zwei Eingangsklassen mit maximal 12 Schülerinnen und Schülern gebildet. Wie viele Schülerinnen und Schüler davon das ergänzende Angebot in Anspruch nehmen werden, kann derzeit aufgrund fehlender Erfahrungswerte nicht verlässlich prognostiziert werden. Die Kinder weisen einen Förderbedarf im Bereich Geistige Entwicklung auf. Vor diesem Hin-tergrund ist durch den Träger ein Konzept zu entwickeln, das sich an den besonderen Bedar-fen dieser Kinder orientiert. Dabei soll dargestellt werden, wie individuelle Förderbedarfe be-rücksichtigt werden und welche inhaltlichen Schwerpunkte im Rahmen des Angebots gesetzt werden. Neben der Förderung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit sowie der Unterstützung, Schule als positiv besetzten Lebensraum zu erleben, sollen vor allem alltagspraktische Fertig-keiten vermittelt und stabile Beziehungsarbeit geleistet werden. Die Begleitung der Kinder kann je nach individuellem Entwicklungsstand die Förderung von basalen Fähigkeiten umfas-sen. Pflegerische Tätigkeiten können Bestandteil des Aufgabenspektrums sein. Zugleich muss das Konzept die Ausgangssituation bzw. den Startpunkt der Schule im Aufbau berücksichtigen. Dies ist eine besondere Situation, die von allen Beteiligten ein Höchstmaß an Flexibilität erfordert. Konzeption und Ausführung der Leistung: Der Bieter bewirbt sich über Los D auf die Konzeption und Umsetzung eines ergänzenden Betreuungsangebotes für die Förderschule Geistige Entwicklung im Anschluss an die Schu-lendzeiten an fünf Tagen in der Woche. Das Angebot erweitert die verlässlichen Betreuungs-zeiten der Schultage und endet um 16:00 Uhr. Die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung des Angebots sind durch den Bieter in einem vor-zulegenden Konzept darzustellen. Dabei sind folgende grundsätzliche Aspekte zu berücksich-tigen: Die Förderschule Geistige Entwicklung begleitet Kinder mit komplexen Beeinträchtigungen. Das ergänzende Ganztagsangebot umfasst insbesondere folgende Teilaspekte: - enge Beziehungsarbeit für einen stabilen emotionalen Rahmen o Ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung o Berücksichtigung individueller Voraussetzungen und Lebenswirklichkeiten o Handlungsorientiertes Lernen bzw. Erleben in sinnhaften Zusammenhängen o Förderung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit o Vermittlung sozialer Schlüsselqualifikationen bzw. Basiskompetenzen o Lebenspraktische Fertigkeiten Die konkrete methodische Umsetzung obliegt dem Bieter. Es wird ausdrücklich empfohlen, in der Anfangsphase einen besonderen Fokus auf das Kennenlernen der Kinder, ihrer individuel-len Bedarfe sowie ihrer Verhaltensmuster zu legen. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse sollen fortlaufend in die Weiterentwicklung und Anpassung der Angebote und Methoden ein-fließen. Die Ausgestaltung des Angebots erfolgt in enger Abstimmung mit dem Lehrpersonal der För-derschule Geistige Entwicklung, um eine kohärente Förderung der Kinder sicherzustellen. Das Angebot ist in Kooperation mit der Schule umzusetzen. Eine übergeordnete Abstimmungsfunk-tion hat zudem die Schulverwaltung des Kreises Herford. Die weitere Beschreibung und Vorgaben sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.