Der Abwasserzweckverband (AZV) Untere Ahr plant den Neubau der Kläranlage Untere Ahr in Remagen, nachdem die bestehende Kläranlage im benachbarten Sinzig bei der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2021 schwer beschädigt wurde. Die für den Neubau ausgewählte Fläche liegt nördlich der B 266 auf einem Gelände, welches geodätisch etwa 7- 8 m über dem alten Standort liegt und somit hochwassersicher ist. Das Projekt befindet sich zurzeit vor Abschluss der Entwurfsplanung bzw. Genehmigungsplanung (Leistungsphase 3/4-HOAI). Es soll eine Kläranlage mit einer Ausbaugröße von mind. 174.000 E errichtet werden. Die zulaufenden Wassermengen betragen voraussichtlich 800 l/s. Ziele der 4ten Reinigungsstufe sind im Zuge der Planung festgelegt worden. Ein in energetischer und wirtschaftlicher Hinsicht optimierte Anlagenbetrieb ist angestrebt mit einem Höchstmaß an Anlagenverfügbarkeit. Die Planung wird modellbasiert mit der BIM-Methode umgesetzt. Es sollen auch Möglichkeiten von KI berücksichtigt werden. Der Einsatz von KI soll dabei eine Optimierung von Prozessen im Hinblick auf Ressourceneinsparung und Energieeffizienz umfassen. Ziel ist ein möglichst klimaneutraler Kläranlagenbetrieb. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Bodengutachterlichen Leistungen sowie das Entsorgungs-/Stoffstrommanagement, insbesondere im Hinblick auf die anspruchsvolle Gründung der Anlage und die Beräumung möglicher Altlastenverdachtsfälle während der Ausführungsphase. Der Leistungsumfang ist im Dokument Anlage 7 dargestellt. Die Bedarfsplanung der AZV für den Neubau der Kläranlage, der Leistungskatalog für diese oben bezeichneten Leistungen sowie der Rahmenterminplan Stand 31.03.2026, und die Ergebnisse der Kampfmittelrisikoprüfung und der Luftbildauswertung sind Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Zurzeit werden die, der Ausführungsphase vorgelagerten planerischen Leistungen der Lph 3-5-HOAI durch das Ingenieurbüro Fichtner Water & Transportation GmbH erbracht. Diese Leistungen umfassen (als Leistungsstufe 1 bezeichnet) sämtliche oben bezeichneten Leistungen bis zum Beginn der Aushubtätigkeiten des Erd-/Tiefbaus. Als Leistungsstufe 2, die Gegenstand dieser Ausschreibung ist, sollen die folgenden Positionen erbracht werden: - Pos 1 - Bauphase bis Übergabe der Baugrubensohlen: Bodengutachtliche Leistungen (Gründung), - Pos 2 - Begleitung der Ausführung des AN Erdbau/Tiefbau (Baugrube): Entsorgungs-/ bzw. Stoffstrommanagement (Altlasten), - Pos 3 - Fachtechnische Begleitung nach Übergabe der Baugrubensohle -> Wasserhaltung, Rückbau des Verbaus und Leistungen des "Sachverständigen Wasserhaltung". Das Vorhaben wird aus öffentlichen Mitteln gefördert. Weitere Einzelheiten sind dem Dokument "Leistungsumfang" zu entnehmen. Leistungszeit: Die Ausführungszeiten sind von Anfang des 2. Quartals 2027 bis Dezember 2031 geplant. Die Bodengutachterlichen Leistungen und das Entsorgungs-/Stoffstrommanagement sind entsprechend dem Baufortschritt zu erbringen.
Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.
Aufforderung zur Angebotsabgabe - ENTWURF.pdf
PDF • 155.4 KB
Ingenieurvertrag - AZV Bodengutachter & Altlasten - ENTWURF.pdf
PDF • 233.2 KB
Anlage 1 - AVB.pdf
PDF • 144.4 KB
Anlage 2 - Bes Ltsgen.pdf
PDF • 59.1 KB
Anlage 4 - Mustererklaerung_3_Mindestentgelt.pdf
PDF • 157.6 KB
Anlage 5 - Leistungsbeschreibung - AZV Bodengutachter & Altlasten.pdf
PDF • 233.5 KB
Anlage 6 - KAUA-L3-VE01-AR1-000-EG-Erläuterungsbericht Entwurfsplanung.pdf
PDF • 5.2 MB
Anlage 7 - Leistungsumfang - AZV Bodengutachter & Altlasten.pdf
PDF • 249.5 KB
Anlage 8 - KAUA-L0-VE00-DUS-000-TP-Rahmenterminplan (1).pdf
PDF • 153.1 KB
Anlage 9 - KAUA-L1-VE00-000-IDC-EG-Kampfmittelrisikopruefung.pdf
PDF • 1.3 MB
Anlage 10 - KAUA-L1-VE00-000-IDC-EG-Luftbildauswertung_Nachkrieg.pdf
PDF • 1.3 MB
Anlage 11 - KAUA-L1-VE00-000-GTM-EG-GeotechnischerBericht.pdf
PDF • 14.1 MB
Anlage 12 - KAUA-L1-VE00-BCE-000-EG-Kampfmittelsondierung-A+S-Plan.pdf
PDF • 994.8 KB
Teilnahmeantrag - AZV Bodengutachter & Altlasten.xlsx
XLSX • 84.3 KB
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.