Die Stadtwerke Rottenburg am Neckar hat auf Grundlage der erforderlichen Maßnahmen einen Transformationsplan mit Kostenschätzung erstellen lassen, der als Grundlage für den Förderantrag dient. Der Transformationsplan ist den Vergabegrundlagen als Anhang beigelegt. Der Transformationsplan bietet eine vielversprechende Perspektive, um eine nachhaltige und wirtschschaftlich tragfähige Wärmeversorgung zu realisieren, die sowohl ökologischen als auch ökonomischen Anforderungen gerecht werden. Eingehend untersucht wurden mehrere potentielle Standorte für Heizzentralen, um die optimale Lösung für die Kernstadt zu finden. In der ersten von zwei Ausbaustufen soll diese mit einem Ring Großverbraucher wie u.a. Landesliegenschaften, das Wärmenetz Rathaus und Sonderkunden der Stadtwerke versorgen und zusätzlich alle möglichen Gebäude entlang der etwa 4 km langen Trasse aufnehmen. Dabei soll die Wärmeerzeugung hauptsächlich über eine Flusswärmepumpe erfolgen. Diese wird mit eigenem Strom des Flusskraftwerks Tübinger Straße gespeist. Den Standort der Heizzentrale sehen die Stadtwerke dann ebenfalls in der Tübinger Straße; ergänzt durch eine Pelletheizung, einen Elektrokessel und einen Großspeicher. Die Umsetzung der Ausbaustufe 1 wird bis 2031 avisiert. Die Ausbaustufe 2 sieht dann die Versorgung des Altstadtgebiets mit Fernwärme vor; mit einer zusätzlichen Heizzentrale, die hauptsächlich mit einer Hackschnitzel- heizung betrieben und von einer Wärmepumpe unterstützt wird.
Über ein europaweites VgV-Verfahren wird nun ein Ingenieurbüro als Generalplaner gesucht, zur Erbringung von Ingenieurleistungen für die Planung des Gebäudes §34, Ingenieurbauwerks §43, der Tragwerksplanung §51 und der Technischen Ausrüstung § 55, in den jeweiligen LPH 2 - 7, Objektüberwachung LPH 8 und Objektbetreuung LPH 9, nach HOAI 2021, zur Umsetzung des bestehenden Lösungsansatzes und des Bauvorhabens. Bei der Tragwerksplanung §51 die LPH 2 - 6. Die Beauftragung der Leistungen erfolgt erst nach Bewilligung der Aufstockung (BEW – Förderung) und stufenweise in Abhängigkeit zum Förderantrag (Stufe 1: LPH 2 - 4 / Stufe 2: LPH 5 - 9).
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.