Ausführung erweiterter Tiefbau / Rohbau Gesamtbauwerk; Allgemeine Regelungen für Bauarbeiten jeder Art (DIN 18 299); Erdarbeiten (DIN 18300); Bohrarbeiten (DIN 18 301); Verbauarbeiten (DIN 18 303); Rohrvortriebsarbeiten (DIN 18 319); Betonarbeiten (DIN 18 331);
Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) an seinem bisherigen Standort in Langen kann seinen Betrieb nur noch unter erhöhtem Aufwand aufrechterhalten und weist weder notwendige zukunftsfähige Flexibilität noch dringend benötigte Erweiterungsflächen auf der Liegenschaft auf. Daher soll auf einem nahegelegenen Grundstück ein neuer Forschungscampus entstehen. Die Neuunterbringung des PEI erfordert dessen infrastrukturelle Erschließung. Auf Grund der Nähe zur Deutschen Flugsicherung (DFS) soll auch der Neubau des PEI durch die DFS Energy (DFS-E) versorgt werden. Hierzu muss ausgehend von einem bestehenden ein neuer Medienkanal mit Verbindungsbauwerken errichtet werden. Der Bestand des PEI grenzt unmittelbar an die DFS. Die DFS-E betreibt hierfür eine Energiezentrale (EZ), die unter anderem zur Medien-Versorgung des PEI dient. Die Leitungen und Verrohrungen sind zur Übertragung der Medien von der EZ der DFS-E zum bisherigen Standort des PEI durch einen unterirdischen begehbaren Medienkanal Bestand (MKaB) geführt. Sowohl EZ als auch MKaB sind Eigentum der DFS-E. Zur Erschließung des Neubau-Grundstücks und zur Versorgung des geplanten Neubaus soll als Erweiterung des MKaB ein in Gänze etwa 400m langer ebenfalls unterirdischer begehbarer Medienkanal Neubau (MKaNb) mit Rohr-Innendurchmesser DN 3500 sowie fünf zugehörige Zugangs-/Verbindungsbauwerke einschließlich Verbau und Baugrube errichtet werden. Der Trassenverlauf des MKaNb ist in einem eingeschränkten Korridor zwischen PEI und DFS geplant, was beengte Platzverhältnisse impliziert, und wird somit unmittelbar an das PEI / die DFS angrenzen. Damit deren laufender Betrieb aufgrund dieser örtlichen Gegebenheiten nicht gestört wird, muss die Errichtung des MKaNb erschütterungsarm erfolgen sowie Luftverunreinigungen und Lärm auf ein Minimum reduziert werden. Der Anschluss des MKaNb sowohl an den MKaB als auch an die Neubau-Liegenschaft soll jeweils mittels Anschlussbauwerk realisiert werden. Die bauliche Verbindung der beiden annähernd rechtwinklig zueinander verlaufenden Kanalabschnitte ist in Form eines Eckbauwerks vorgesehen, in dem zugleich der Hauptzugang verortet ist und technische Anlagen für die sicherheits-/technischen Einrichtungen des Bauwerks untergebracht werden sollen. Zudem ist in jedem Kanalabschnitt jeweils etwa mittig aus sicherheits- und betriebstechnischen Gründen ein (Not-)Ausstiegsbauwerk gefordert. Das finale Teilstück des neuen Bauwerks muss letztlich eine öffentlich gewidmete Straße sowie die darunter befindlichen Medienleitungen der öffentlichen Versorgung (Strom, Telefon, Trinkwasser, Abwasser, ...) unterqueren. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten kann die Bauausführung lediglich in geschlossener Bauweise im Vortriebsverfahren in Tiefen von mehr als 10m unter Geländeoberkante erfolgen. Speziell diese Tiefenlage stellt in Verbindung mit der hydro-/geologischen Situation erhebliche Anforderungen an die bauliche Herstellung - insbesondere die jeweiligen Schnittstellen zwischen Baugruben, Rohrvortrieb und Bauwerken betreffend Abdichtung gegenüber Grundwasser. Nachteilige Auswirkungen auf die Grundwasserbeschaffenheit sind baupraktisch zu vermeiden. Der für die Vorabmaßnahme Medienkanal bisweilen avisierte Bauablauf bringt unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten die technische/n Notwendigkeit/en mit sich, Bauprozesse/Tätigkeiten zur Herstellung von Baugrubenverbau und Baugrubenaushub, Rohrvortrieb sowie zur Errichtung der Bauwerke detailliert aufzugzeigen. In der Umsetzung setzt dies den abgestimmten Einsatz von Fachpersonal und Arbeitsmitteln voraus. Unwägbarkeiten, die an kritischen Schnittstellen zu erheblich erhöhten Risiken in Bezug auf die vorschriftsmäßige Abdichtung gegenüber Grundwasser sowie den während der Bauausführung aufrechtzuerhaltenden Dienstbestrieb von DFS und PEI - insbesondere betreffend den sicherzustellenden sensiblen Fluglotsenbetrieb durch die DFS - führen würden, sind vorrangig zu vermeiden.
Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.
Eigenerklärung_EU_RUS_Sanktionen_221109.pdf
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IBW(0462)_AufforderungTeilnahmewettbewerb_Jun26.pdf
PDF • 164.7 KB
IBW(0462)_BewerberBieterArbeitsgemeinschaft_(234_MKa)_Jun26.pdf
PDF • 624.8 KB
IBW(0462)_EigenerklärungEignung_(124_MKa)_Jun26.docx
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IBW(0462)_Eignungskriterien_mit_Bewertungsmatrix_(124_WmE)_Jun26.pdf
PDF • 267.4 KB
IBW(0462)_ErklärungVerschwiegenheit_(124_EzV)_Jun26.docx
DOCX • 463.4 KB
IBW(0462)_Projektdatenblatt_(124_Pdb)_Jun26.docx
DOCX • 2.4 MB
IBW(0462)_Teilnahmeantrag_Jun26.docx
DOCX • 471.4 KB
IBW(0462)_Verpflichtungserklaerung_(236)_Jun26.pdf
PDF • 624.0 KB
IBW(0462)_VerzeichnisUnternehmerleistungen_(235_MKa)_Jun26.pdf
PDF • 624.3 KB
IBW(0462)_Zuschlagskriterien_mit_Bewertungsmatrix_(227_MKa)_Jun26.pdf
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Teilnahmebedingungen_(212_EU).pdf
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.