Projekt-ID: #LOT-0001 E63864564

Stadt Vlotho-EU weites Verfahren zur Vergabe von Generalplanungsleistungen für den Umbau und Erweiterung der alten Post zum neuen Rathaus der Stadt Vlotho

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Projektbeschreibung

Ausschreibung von Generalplanungsleistungen: Die Stadt Vlotho beabsichtigt den Umbau der alten Post mit einem ergänzenden Neubau zur Schaffung eines neuen Rathauses. Ziel ist die Schaffung eines zeitgemä-ßen Verwaltungsstandorts mit den üblichen kommunalen Nutzungen (u. a. Büro-räume, Besprechungszimmer, Sitzungssaal, Bürgerbüro, evtl. Trauzimmer, Sozial- und Nebenräume). Dieses soll unter Berücksichtigung aktueller Anforderungen an Barrierefreiheit, Energieeffizienz, Nutzerkomfort und technische Infrastruktur geschehen und ggf. einen Mehrwert für das Quartier schaffen. Der konkrete Ablauf des Projektes ist abhängig von der möglichen Gewährung von Fördermitteln und wird im Rahmen der Verhandlungen erörtert. Ein Abschluss des Projektes wird zum Jahreswechsel 2029/2030 angestrebt.

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Die Stadt Vlotho beabsichtigt den Umbau der alten Post mit einem ergänzenden Neubau zur Schaffung eines neuen Rathauses. Ziel ist die Schaffung eines zeitgemäßen Verwaltungsstandorts mit den üblichen kommunalen Nutzungen (u. a. Büroräume, Besprechungszimmer, Sitzungssaal, Bürgerbüro, evtl. Trauzimmer, Sozial- und Nebenräume). Dieses soll unter Berücksichtigung aktueller Anforderungen an Barrierefreiheit, Energieeffizienz, Nutzerkomfort und technische Infrastruktur ge-schehen und ggf. einen Mehrwert für das Quartier schaffen. Der konkrete Ablauf des Projektes ist abhängig von der möglichen Gewährung von Fördermitteln und wird im Rahmen der Verhandlungen erörtert. Ein Abschluss des Projektes wird zum Jahreswechsel 2029/2030 angestrebt. Das derzeitige Rathaus, ein Betongebäude in Ständerbauweise aus dem Jahr 1962, weist gravierende bauliche und technische Mängel auf. Energetische Defizite, unzu-reichender Arbeits- und Brandschutz sowie überalterte Leitungen und Anlagen aus den 1960er Jahren machen eine dauerhafte Nutzung nicht mehr vertretbar. Die Sanierung würde zudem erhebliche bauliche Eingriffe erfordern, wie etwa die Nach-rüstung eines zweiten Rettungswegs für die oberen Etagen, was mit erheblichen Mehrkosten verbunden wäre. Darüber hinaus reichen die vorhandenen Flächen nicht aus, um den aktuellen An-forderungen an Arbeitsstätten gerecht zu werden. Die Bürozuschnitte ermöglichen meist keine regelkonforme Besetzung mit zwei Personen. Ein zusätzlicher Neu- bzw. Anbau ist daher unumgänglich. Dieser soll im Gebäude der alten Post umgesetzt werden. Neben der Schaffung moderner und sicherer Arbeitsplätze verfolgt die Stadt mit dem Vorhaben weitere städtebauliche Ziele: Durch eine mögliche Verlagerung des Rathausstandorts könnten städtebauliche Missstände beseitigt und das Stadtentree Nord aufgewertet werden. Gleichzeitig entstünden neue Perspektiven für die Ent-wicklung der Innenstadt, insbesondere durch moderne Wohnnutzungen im Talbe-reich. Zudem soll das neue Rathaus multifunktional nutzbar sein und auch dem Quartier – insbesondere dem Ehrenamt – offenstehen. Diese Anforderungen sind im Bestand wirtschaftlich nicht umsetzbar. Daher wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um verschiedene Stand-ortalternativen und Realisierungsoptionen systematisch zu prüfen. Aufgrund dieser Machbarkeitsstudie wurde am Ende eine Entscheidung für einen Um- und Anbau am Bestandsgebäude der „alten Post“ (Baujahr 1929) getroffen. Die Machbarkeitsstudie wird ergänzt durch Lagepläne, sowie Bedarfs- und Flächen-berechnungen. Sie wird den erfolgreichen Bewerbern nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs zur Verfügung gestellt. Ferner ist die Einhaltung der Städtebauförderrichtlinie des Landes NRW mit den da-zugehörigen FAQ zu beachten. Die Beauftragung erfolgt als Generalplanungsauftrag und umfasst die Koordination sowie eigenverantwortliche Erbringung der nachstehend beschriebenen Leistungen.

Vertragslaufzeit bis 30.12.2030

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