Die Teilfläche Süd gehört zum Projektverbund Blankenburger Süden, welches als Neues Stadtquartier (NSQ) mit ca. 8.600 WE das größte Wohnungsbaupotenzial Berlins darstellt. Grundlage für den Wettbewerb bildet das Struktur- und Nutzungskonzept (SNK) für das gesamte NSQ. Das SNK sieht gemischt genutzte und Wohnbauflächen, gewerbliche Bauflächen, Gemeinbedarfsflächen sowie Grünflächen im Planungsgebiet vor. Zur Konkretisierung des SNK wird ein städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb für die Teilfläche Süd, das heutige Gewerbegebiet Heinersdorf, und die angrenzenden Grün- und Freiflächen durchgeführt. Im Wettbewerbsgebiet soll der Neubau von bis zu 4.000 Wohnungen in Form von Geschosswohnungsbau geplant werden; 60 bis 70 % der Wohn-BGF sollen in Holzmodulbauweise errichtet werden. Der Wettbewerb wird als nicht-offener, einphasiger, städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem, EU-weitem Bewerbungsverfahren gemäß der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV 2016) i.V.m. § 3 der Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. Teilnahmeberechtigt sind interdisziplinäre Teams aus Architektinnen/Architekten, Stadtplanerinnen/Stadtplanern und Landschaftsplanerinnen/ Landschaftsplanern und ggf. weiteren Planern. Aufgrund der komplexen Erschließungssituation und der künftigen Straßenbahntrasse im Wettbewerbsgebiet wird es den Arbeitsgemeinschaften empfohlen, Verkehrsplanerinnen/Verkehrsplaner in beratender Funktion hinzuzuziehen. Die Auswahl der teilnehmenden Teams erfolgt durch ein vorgeschaltetes Bewerbungsverfahren. Die angestrebte Anzahl der teilnehmenden Teams beträgt 12, zwei Teams davon werden gesetzt. Der Wettbewerb wird gemäß § 1 Abs. 4 der RPW 2013 anonym durchgeführt. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. TERMINE: Ausgabe Auslobungsunterlagen: 20.05.2025 Rückfragenkolloquium: 11.06.2025 Abgabe Wettbewerbsbeiträge: 01.08.2025 (Modell: 08.08.2025) Preisgericht-Sitzung: 11./12.09.2025 Öffentliche Ausstellung: 39./40.KW 2025 WEITERBEAUFTRAGUNG: Die Ausloberin beabsichtigt, die Verfassenden des prämierten Entwurfs (1. Preis) mit der weiteren Ausarbeitung des städtebaulich-freiraumplanerischen Konzeptes zu einem städtebaulich-freiraumplanerischen Rahmenplan (Städtebaulicher Entwurf, Leistungsphase 3 gemäß Merkblatt Nr. 51 AKBW; Freiraumplanerischer Entwurf, Leistungsphase 3 gemäß Merkblatt Nr. 52 AKBW) im Maßstab 1:1.000 unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Preisgerichts und aus der Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der beteiligten Dienststellen zu beauftragen. Dieser Plan soll als Grundlage für einen Senatsbeschluss dienen, an den sich eine weitere Vertiefung, z.B. Masterplanung anschließt, die Grundlagen für die Bebauungsplanverfahren sind. Die Erarbeitung der detaillierten Masterplanung (mind. 1:500) wird als Option beauftragt. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmenden bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (RPW 2013 §8 Absatz 2). Die Wettbewerbsteilnehmenden verpflichten sich, im Falle einer Beauftragung durch die Ausloberin die weitere Bearbeitung zu übernehmen. Sollte in der Verhandlung mit der/dem Wettbewerbssieger/in kein Angebot abgegeben werden, welches einen insgesamt angemessenen Projekterfolg in Aussicht stellt, wird mit allen Preisträgern verhandelt. Die Bewertung der Angebote erfolgt anhand der unter 5.1.10 beschriebenen Zuschlagskriterien.
Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Wohnraumnachfrage in Berlin hat sich der Senat von Berlin die Realisierung von neuen Wohnungen als stadtentwicklungspolitisches Ziel gesetzt. Zur Wohnungsbaustrategie gehört die Ausweisung von 24 Neuen Stadtquartieren, die einen erheblichen Beitrag zur Schaffung neuen Wohnraums aber auch zur Verbesserung der sozialen, grünen und verkehrlichen Infrastruktur in den jeweiligen Nachbarschaften leisten können. Die Teilfläche Süd gehört zum Projektverbund Blankenburger Süden, welches als Neues Stadtquartier mit rund 159 ha das größte Wohnungsbaupotenzial in Berlin darstellt. Grundlage für den Wettbewerb bildet das Struktur- und Nutzungskonzept (SNK) für das gesamte Neue Stadtquartier. Das SNK sieht gemischt genutzte und Wohnbauflächen, gewerbliche Bauflächen, Gemeinbedarfsflächen sowie Grünflächen im Planungsgebiet vor. Zur Konkretisierung des SNK wird ein städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb für die Teilfläche Süd - das heutige Gewerbegebiet Heinersdorf - und die angrenzenden Grün- und Freiflächen durchgeführt. Im Wettbewerbsgebiet (ca. 60 ha) soll der Neubau von bis zu 4.000 Wohnungen in Form von Geschoßwohnungsbau geplant werden. 60 bis 70% der Wohn-BGF sollen in Holzmodulbauweise entstehen. Die erforderlichen wohnungs- und siedlungsnahen Grünflächen können teilweise im Bereich des angrenzenden Landschaftsraums angeordnet werden. Innerhalb des Quartiers sind eine Grundschule sowie mehrere Kindertagesstätten zu planen. Im Bereich der Quartiersmitte sollen Angebote des täglichen Bedarfs z.B. in den EG-Zonen untergebracht werden. Auf den südwestlich gelegenen, heute durch diverse Gewerbebetriebe genutzten Flächen sind gemischte und gewerbliche Nutzungen zu entwickeln. Aufgrund der Nachbarschaft zu den künftigen Wohnquartieren sind lediglich nicht wesentlich störende gewerbliche Betriebe und Anlagen auf den gewerblichen und gemischt genutzten Bauflächen vorzusehen. Zur Erschließung des autoarm zu konzipierenden Stadtquartiers ist die Verlängerung einer Straßenbahnlinie durch das Gebiet vorgesehen. Die notwendigen Stellplätze sollen in Quartiersgaragen angeboten werden. Eine Verflechtung mit den umgebenden Nachbarschaften und Landschaftsräumen ist durch Fuß- und Radwegeverbindungen vorzuschlagen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.