Nicht-offener, zweiphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb für Landschaftsarchitekturbüros in Kooperation mit Tiefbauingenieuren (Arbeitsgemeinschaft oder Nachunternehmer) für die Neugestaltung der Lüneburger Straße in der Harburger Innenstadt. Der Wettbewerb wird als nicht-offener 2-phasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb ausgelobt. Der Durchführung des Wettbewerbs liegen die Regelungen der RPW 2015 FHH zugrunde. Die folgenden Planungsleistungen werden beauftragt: Leistungen der LP 1-5 gemäß §§ 38-40 HOAI und Teilleistungen gemäß §§ 45-48 HOAI. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen ist möglich, kann aber nicht zugesichert werden. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen. Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und sobald der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Nicht-offener, zweiphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb für Landschaftsarchitekturbüros in Kooperation mit Tiefbauingenieuren (Arbeitsgemeinschaft oder Nachunternehmer) für die Neugestaltung der Lüneburger Straße in der Harburger Innenstadt. Der Wettbewerb wird als nicht-offener 2-phasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb ausgelobt. Die Harburger Innenstadt unterliegt allgemeinen Entwicklungen und Veränderungen durch die Zunahme des Online-Handels, durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie durch den Klimawandel und daraus resultierende Anforderungen. Obgleich die innerstädtische Leitfunktion Einzelhandel insgesamt an Bedeutung verliert, weist die zentrale Harburger Einkaufsstraße, die Lüneburger Straße, einen vergleichsweise geringen Leerstand und eine nach wie vor hohe Fußgängerfrequenz auf. Im Rahmenplan Innenstadt Harburg 2040 stellt die Stärkung der zentralen Achse, Harburgs historische Ader vom Bahnhof bis zum Harburger Schloss, ein Hauptziel dar. Das Plangebiet befindet sich in einem seit 2016 festgelegten RISE Gebiet, entsprechend werden die hier eingesetzten Gremien beteiligt und sind die allgemeinen Ziele des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung zu beachten. Die Hamburger Ziele des Senats, wie Barrierefreiheit, Verkehrswende, lebendige Innenstadt, Inklusion, Klimaanpassung, Familienfreundlichkeit und Senior:innengerechtigkeit gilt es dabei zu beachten. Ziel ist die Erarbeitung eines Gestaltungskonzepts für die Lüneburger Straße und die direkt daran angrenzenden Straßen in der Harburger Innenstadt, die eine Grundinstandsetzung, v.a. des Belags bedürfen. Das Wettbewerbsgebiet umfasst eine Fläche von etwa 11.000 qm. Die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum wird aktuell durch deutliche Defizite beeinträchtigt. Der unebene und teilweise beschädigte Belag führt zu Sicherheitsmängeln und muss ausgetauscht oder zumindest neu verlegt werden. Hierbei stellt der Umgang mit den Bestandsbäumen und ihren Wurzelbereichen eine besondere Herausforderung dar. Die notwendige Neugestaltung bietet die Chance, die Aufenthalts- und Nutzungsqualität unter Berücksichtigung der funktionalen und klimatischen Anforderungen sowie vorhandener räumlicher Strukturen durch eine zeitgemäße gestalterische Gesamtkonzeption zu verbessern. Der Durchführung des Wettbewerbs liegen die Regelungen der RPW 2015 der Freien und Hansestadt Hamburg zugrunde. Die folgenden Planungsleistungen werden beauftragt: Leistungen der LP 1-5 gemäß §§ 38-40 HOAI und Teilleistungen gemäß §§ 45-48 HOAI. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen ist möglich, kann aber nicht zugesichert werden. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen. Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und sobald der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Für die Umsetzung stehen Baukosten von etwa 4.5 Mio. EUR Netto zur Verfügung. Es findet ein zweiphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb statt. Das Wettbewerbsverfahren wird von der Hamburgischen Architektenkammer (AKHH) registriert. In der ersten Phase sollen 10 Büros an dem Wettbewerb teilnehmen, im Zuge der ersten Preisgerichtssitzung werden 5 Büros für die 2. Wettbewerbsphase ausgewählt. Im Rahmen der Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe werden von den Teilnehmern Lösungsvorschläge zur freiraumplanerischen Gestaltung des Straßenraums und ein Konzept für die baukonstruktive Umsetzung unter Berücksichtigung der vorgegebenen Rahmenbedingungen und hoher Nachhaltigkeitsziele in der Planung für den öffentlichen Raum erwartet. Generell werden Lösungsvorschläge angestrebt, die neben einer hohen gestalterischen Qualität ein möglichst optimales Verhältnis aus langlebigen Konstruktionen, optimiertem Ressourceneinsatz, Klimaanpassungsaspekten, niedrigen Betriebs- und Unterhaltskosten und wirtschaftlicher Erstellung vorweisen und die hohe Nachhaltigkeitsziele erreichen können. Die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten erfolgt anhand der folgenden Kriterien, die im Rahmen der Auslobungsunterlage noch konkretisiert werden können: - Erfüllung der formalen Leistungen - städtebaulich/stadträumliche Qualität - freiraumplanerische Qualität - Gestalterische Qualität und Funktionsfähigkeit - Aufenthaltsqualität, Nutzung, Flexibilität - Innovativität im Umgang mit der Oberflächenentwässerung - Innovativität im Bereich der Klimaanpassung und Berücksichtigung von Anforderungen der Nachhaltigkeit - Barrierefreiheit - Technische Realisierbarkeit - Wirtschaftlichkeit, Investitions- und Unterhaltskosten Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien wird im Verfahrensteil der Auslobung bekannt gegeben. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten. Folgender Zeitplan ist vorgesehen: 11/2024 Beteiligung Kommunalpolitik und Diskussion RISE-Beirat / Öffentlichkeit 01-02/25 EU-weiter Teilnahmewettbewerb 21.02.25 Auswahlgremium 28.02.25 Ausgabe der Auslobung 10.03.25 Auftakt- und Rückfragenkolloquium mit Ortsbegehung 16.04.25 Abgabe der Planunterlagen Phase I (1 DIN A0) 06.05.25 Vorprüfung I 22.05.25 Anonyme Vorsichtung durch die Öffentlichkeit 23.05.25 Preisgericht I 05.08.25 Abgabe der Planunterlagen Phase II (2 DIN A0) 09.09.25 Vorprüfung II 24.09.25 Anonyme Vorsichtung durch die Öffentlichkeit 25.09.25 Preisgericht II 10/2025 Vergabeverhandlungen 11/2025 Ausstellung
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.