Gegenstand des einphasigen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbs für den Innovationspark Altona ist die gestalterische Ausarbeitung des Grünraums und der angrenzenden Freiflächen auf Grundlage des bestehenden Funktionsplans für das Plangebiet des zukünftigen Innovationsparks Altona. Es ist ein erklärtes Ziel, die aktuellen Themen der Stadtentwicklung (u.a. Anpassung an den Klimawandel, Sicherstellen einer nachhaltigen Mobilität, Reduktion von Flächenversiegelung) mit den Flächen- und Nutzungsanforderungen in Einklang zu bringen. Ziel ist ein konzeptionell überzeugendes freiraumplanerisches Konzept, das die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzergruppen sowie wichtige Themen, die mit dem Klimawandel einhergehen, berücksichtigt, qualitätsvolle Aufenthaltsbereiche schafft und sinnvolle Wegeverbindungen herstellt. Für den Wettbewerb und die weitere Planung sind vorkonzipierte Höhengestaltungen mit gezielten Einstau-Flächen und Notwasserwegen (insbesondere in der Grünen Mitte) mit den aufgeführten Volumenanforderungen zu konkretisieren; ebenso sind die vorgegebenen Volumenanforderungen in einem hochaufgelösten digitalen Höhen-/Geländemodell (DGM) als Grundlage für weitere Modellberechnungen durch Hamburg Wasser bei der Ausarbeitung des Freiraumplans nach dem Wettbewerb zu konkretisieren. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem sensiblen Umgang mit den vorhandenen, wertvollen Grünstrukturen, der neuen Freiflächenplanung, die südlich an das Wettbewerbsgebiet angrenzt und als Übergangsbereich zum Friedhof (und dem Volkspark Altona) dient sowie der Integration funktionaler Anforderungen im Rahmen der Vorgaben des Funktionsplans. Der neue Innovationspark Altona umfasst eine Fläche von ca. 8,4 ha. Die freiraumplanerisch zu betrachtenden Flächen gliedern sich in Flächen der HIE (Teilfläche A), Flächen der FHH und privater Grundstücksflächen (Teilfläche B) sowie die zukünftigen Bauflächen des Innovationsparks (Teilfläche C). Im Rahmen des freiraumplanerischen Wettbewerbs sind ca. 3,1 ha (Teilfläche A und Teilfläche B) zu bearbeiten. Die ermittelten anrechenbaren Baukosten für die Kostengruppe 500 gem. DIN 276 beziehen sich auf das Plangebiet (Teilfläche A und Teilfläche B) zur Freiraumplanung und betragen ca. 9,4 Mio. Euro netto. Für die Teilfläche C ist im Nachgang des Wettbewerbs ein Gestaltungsleitfaden für die freiraumplanerische Gestaltung zu entwickeln.
Realisierung und weitere freiraumplanerische Beauftragung Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe gemäß § 6 (2) RPW 2013. Die Ausloberin erklärt, dass sie unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und entsprechend § 8 (2) RPW 2013 grundsätzlich mit der ersten Preisträgerin bzw. dem ersten Preisträger im anschließenden VgV-Verhandlungsverfahren zur weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen verhandelt. Die Ausloberin behält sich vor, in Verhandlungen mit den weiteren Preisträgern einzutreten, sofern die Verhandlungen mit dem 1. Preisträger nicht abgeschlossen werden können. Beauftragt werden (bzw. können hinsichtlich der Optionen beauftragt werden) stufenweise, die folgenden Planungsleistungen: Flächen der HIE (Teilfläche A) - Stufe 1: Leistungsphasen 1-5 Freiraumplanung gem. § 39 HOAI; Optionen - Stufe 2: Leistungsphasen 6-8 Freiraumplanung gem. § 39 HOAI - Stufe 3: Leistungsphase 9 Freiraumplanung gem. § 39 HOAI - Ggf. Besondere Leistungen gem. § 39 HOAI Flächen der FHH und private Grundstücksflächen (Teilfläche B) - Stufe 1: Leistungsphasen 1-3 Freiraumplanung gem. § 39 HOAI Optionen - Stufe 2: Leistungsphasen 4 und 5 Freiraumplanung gem. § 39 HOAI - Stufe 3: Leistungsphasen 6-8 Freiraumplanung gem. § 39 HOAI - Stufe 4: Leistungsphase 9 Freiraumplanung gem. § 39 HOAI - ggf. Besondere Leistungen in mehreren Leistungsphasen gem. § 39 HOAI Die Beauftragung der Leistungsphasen 4 und 5 der Freianlagen gemäß § 39 HOAI steht unter dem Vorbehalt (i) der gesicherten Projektfinanzierung und (ii) der Sicherung der Verfügbarkeit der Teilfläche B. Bei Vorliegen der Voraussetzungen gem. (i) und (ii) wird der Auftraggeber die Stufe 2 beauftragen. Zukünftige Bauflächen des Innovationsparks (Teilfläche C) - Stufe 1: Gestaltungsleitfaden für die freiraumplanerische Gestaltung zukünftige Bauflächen des Innovationsparks Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und sobald der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.