Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Generalplanung einer hydrothermalen Dublette auf Basis der Leistungsphasen 2 bis 4 der HOAI und der Festlegungen des AHO Heftes Nr. 30 für die Untertageanlage, sowie der Leistungsphasen 1 bis 4 der HOAI sowie der Festlegungen des AHO Heftes Nr. 30 für die Obertageanlage, des Anschlusses der Anlage an das Fernwärmenetz auf Basis der Leistungsphasen 1 bis 4 der HOAI, und einer PV-Anlage und deren Integration an die Geothermieanlage mittels einer Stromtrasse auf Basis der Leistungsphasen 1 bis 4 der HOAI.
Die Stadtwerke Rheinsberg GmbH plant die Errichtung einer hydrogeothermischen Anlage auf Basis einer bestehenden, derzeit ungenutzten Thermalwasserbohrung aus dem Jahr 1995. Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2023 hat die Möglichkeit ermittelt, durch die Reaktivierung einer bestehenden Förderbohrung und das Abteufen einer Reinjektionsbohrung am gleichen Standort sowie die Verbindung beider Bohrungen durch einen übertägigen Thermalwasserkreislauf ein geothermisches Dublettensystem zu bilden. Die Machbarkeitsstudie bildet die Grundlage der zu erbringenden Planungsleistungen. Die vorliegende Ausschreibung betrifft somit die Leistungsphasen 2-4 nach der HOAI, für die Obertageanlage jedoch 1-4. Im Rahmen des Transformationsplans Fernwärme der Stadtwerke Rheinsberg GmbH vom 13.11.2024 wurde das Wärmenetz der Stadtwerke untersucht, sowie unterschiedliche Maßnahmenpakete definiert, unter anderem auch die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Geothermie eingebunden. An der Bohrstelle soll eine neue Energiezentrale errichtet und an das bestehende Fernwärmenetz der Stadtwerke Rheinsberg angeschlossen werden. Zusätzlich ist die Errichtung und der Anschluss einer Photovoltaikanlage an die Geothermieanlage zur Eigenversorgung der Energiezentrale vorgesehen. In der Nähe des geplanten Standorts befindet sich eine geeignete Fläche, die für diese PV-Freiflächen-Anlage genutzt werden könnte. Die Planungsleistungen für den Anschluss an das Wärmenetz sowie die Errichtung und den Anschluss der PV-Anlage betreffen die Leistungsphasen 1-4 nach der HOAI. Der Vertrag kommt im Zuschlagsfall mit der aufschiebenden Bedingung zustande, dass die Auftraggeberin gemäß ihrem Antrag Zuwendungen aus dem Programm "Bundesförderung für effiziente Wärmenetze" erhält. Wird ein dahingehender Zuwendungsbescheid noch während des Vergabeverfahrens erlassen, entfällt diese aufschiebende Bedingung.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.