Die Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IPS) ist eine einhundertprozentige Gesellschaft des Landes Sachsen-Anhalt und wurde am 30.11.2021 gegründet. Es ist vorgesehen, dass das Land Sachsen-Anhalt die IPS mit der Planung, Umsetzung und dem Betrieb landeswichtiger Immobilien, vorrangig Neubauprojekte größeren Volumen (GNUE) beauftragen wird. In diesem konkreten Fall geht es um das Neubauvorhaben "Anwärterwohnheim (AWH) des Ministeriums der Finanzen" in der Ernst-Lehmann-Straße, 39104 Magdeburg. Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens sollen die Planungs- und Bauleistungen für den Neubau des Anwärterwohnheims an einen Totalübernehmer (TÜ) oder Totalunternehmer (TU) werden.
Es ist vorgesehen, dass das Land Sachsen-Anhalt die Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IPS) mit der Planung, Umsetzung und dem Betrieb landeswichtiger Immobilien, vorrangig Neubauprojekte größeren Volumen (GNUE) beauftragen wird. In diesem konkreten Fall geht es um den Neubau des Anwärterwohnheims (AWH) des Ministerium der Finanzen in Magdeburg. Beabsichtigt ist daher die Beschaffung von Totalübernehmer- bzw- Totalunternehmerleistungen (Planung und Bau) für den zügigen schlüsselfertigen Neubau des Anwärterwohnheims. Der Neubau des Anwärterwohnheims des Ministeriums der Finanzen ist im inner-städtischen Bereich der Stadt Magdeburg geplant. Das Baugrundstück befindet sich in der Ernst-Lehmann-Straße in 39104 Magdeburg und grenzt an das Gelände der Otto-von-Guericke Universität (OvGU). Es handelt sich bei dem hiesigen Grundstück teilweise um Brachfläche, sowie Seitens der Universität genutzten Parkplatzfläche. Die zu bebauende Fläche besteht aus mehreren Flurstücken mit einer Gesamtfläche von mindestens ca. 5.017 m². Eigentümer des Grundstücks sowie Bauherr ist die IPS, eine 100%-ige Tochter des Landes Sachsen-Anhalt. Nutzeranforderungen: Der Neubau Anwärterwohnheim beinhaltet eine konzentrierte Unterbringung der FinanzanwärterInnen des Ministeriums der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt, sowie eine geringe Kapazität an Apartments für die Unterbringung von Gastdozenten der OvGU. Insgesamt sollen 300 baugleiche Apartments entstehen, welche vollmöbliert dem Nutzer übergeben werden. Folgende Kostengruppen sind zu beplanen und baulich umzusetzen: KG200 - Vorbereitende Maßnahmen (KG220 - nur Koordination, Hausanschlusskosten trägt der AG) KG300 - Baukonstruktionen KG400 - Technische Anlagen KG500 - Außenanlagen und Freiflächen KG600 - Ausstattung und Kunstwerke KG700 – Baunebenkosten (ohne KG710 – Bauherrenaufgaben) Nachhaltigkeit: Die Bauweise soll sich grundsätzlich an allgemein gängigen Nachhaltigkeitskriterien orientieren. Der Fokus liegt neben der ökologischen, ökonomischen, funktionalen und technischen Qualität auch auf dem Betrieb und der Nutzung der Gebäude. Nachhaltigkeit kann zum Beispiel durch massenreduzierte Konstruktionsweisen, emissionsarme Baustoffe, erneuerbare Energieträger und Kompensationsmaßnahmen verwirklicht werden, insbesondere durch Eigenerzeugung von Energie, durch PV-Anlagen zur Selbst- und/oder Fremdnutzung. Außenanlagen und Freiflächen: Die Freiflächen werden in einer organischen Formensprache die Gebäude umgeben. Schwerpunkt wird dabei ein modernes Regenwassermanagement nach dem Prinzip der Schwammstadt sein. Moderne Öko-Beläge reduzieren die Versiegelung befestigter Flächen, Sickermulden und definierte Flächen nehmen große Regenmengen auf und geben sie zeitverzögert ab. Retentionsdächer ergänzen die Maßnahmen, die nachweislich durch Verdunstungseffekte zur Verbesserung des Mikroklimas der Wohnanlage führen werden. Fahrradstellflächen werden in einem Fahrraddepot untergebracht. Die Stahlkonstruktion mit begrünter Dachscheibe ist teilweise unter der Geländefläche und wird über eine Rampe erschlossen. Eine Funktionale Leistungsbeschreibung wird nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs vorliegen. Auf dieser Basis soll vom Auftragnehmer weiter geplant werden. Eine Bauantragsstellung ist für das 2. Quartal 2026 vorgesehen. Die bauliche Realisierung sieht der Auftraggeber für Juli 2026 bis November 2027 vor.
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.