Die Auftraggeber beabsichtigen die Vergabe von Unterstützungs- und Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Konkretisierung und Umsetzung einer standortübergreifenden Medizinstrategie „Verbund Region 10“. Die auftragsvergebenden Kliniken der bayerischen Versorgungsregion 10, d.h. das Klinikum Ingolstadt, die Kliniken im Naturpark Altmühltal, die Ilmtalkliniken sowie das Kreiskrankenhaus Schrobenhausen setzen auf eine gemeinsame Strategie, um den zukünftigen Herausforderungen auf dem Krankenhausmarkt zu begegnen.
Die Auftraggeber beabsichtigen die Vergabe von Unterstützungs- und Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Konkretisierung und Umsetzung einer standortübergreifenden Medizinstrategie „Verbund Region 10“. Die auftragsvergebenden Kliniken der bayerischen Versorgungsregion 10, d.h. das Klinikum Ingolstadt, die Kliniken im Naturpark Altmühltal, die Ilmtalkliniken sowie das Kreiskrankenhaus Schrobenhausen setzen auf eine gemeinsame Strategie, um den zukünftigen Herausforderungen auf dem Krankenhausmarkt zu begegnen. Die Kliniken befinden sich, wie viele andere Krankenhäuser in Deutschland, in einer wirtschaftlich angespannten Situation. Die Kosten-/Erlössituation klafft auseinander, die Investitionskostenfinanzierung ist unzureichend und der Fachkräftemangel in Verbindung mit steigenden Strukturanforderungen stellt eine ernsthafte Herausforderung dar. Regulatorische Veränderungen durch das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG), die Einführung von Hybrid-DRGs und die Anpassung des AOP-Katalogs zwingen die Kliniken zum Handeln. Die Auftraggeber haben im Jahr 2023 ein Gutachten (Anlage 1a zur Leistungsbeschreibung) zur Entwicklung einer standortübergreifenden Medizinstrategie für die Kliniken der bayerischen Versorgungsregion 10 in Auftrag gegeben. Das Gutachten wurde im März 2024 erstattet. Das Gutachten gelangt zu dem Ergebnis, dass ohne die Zusammenarbeit in einem gemeinsamen Verbund aufgrund wachsender Strukturvoraussetzungen und Anforderungen Leistungen in wesentlichem Umfang verloren gehen könnten. In der Folge könnte sich dann die Lage der stationären Versorgung in der Versorgungsregion 10 erheblich verschlechtern. Die Zusammenarbeit in einem solchen regionalen Verbund hingegen werde sich vorteilhaft gegenüber dem Status quo sowie einer schlichten Fortschreibung desselben oder ähnlicher Maßnahmen auswirken. Die Kliniken verfolgen auf der Grundlage dieses Gutachtens die Bildung eines gemeinsamen Verbunds ihrer Krankenhäuser und sonstiger Einrichtungen in Form eines „Nabe & Speichen“ Ansatzes (Variante E) mit dem Ziel, ihre Zukunft eigenverantwortlich zu gestalten und mittels einer Verbundlösung medizinische stabile und wirtschaftlich tragfähige Versorgungsstrukturen für die Zukunft zu schaffen. Im Rahmen des Vergabeverfahrens werden nunmehr Beratungsleistungen gesucht für die Verifizierung der Medizinstrategie Variante E unter Berücksichtigung der seit Gutachtenerstellung eingetretenen Veränderungen mit Identifikation und Bewertung des potentiellen Fortschreibungsbedarf hinsichtlich der Auswirkungen, die Erarbeitung erforderlichen konkreten Restrukturierungsmaßnahmen zur Umsetzung der ggfls. fortgeschriebenen gemeinsamen Medizinstrategie an den einzelnen Krankenhausstandorten mit Darstellung der Auswirkungen auf Betrieb und Infrastruktur, die auch zeitlich und finanziell hinsichtlich der Kostentragung zu hinterlegen sind, die Ausgestaltung der organisatorischen Bündelung der Leistungserbringung an den jeweiligen Standorten in einem gemeinsamen Unternehmen der Krankenhausträger mit Bewertung der künftigen wirtschaftlichen Perspektive unter besonderer Berücksichtigung der erzielbaren Synergieeffekte im Sekundär- und Tertiärbereich, die Unterstützung der Auftraggeber im weiteren Umsetzungsprozess bei der Operationalisierung der für die konkrete Verbundlösung erforderlichen Maßnahmen und Erwägungen. Die konkreten Leistungsinhalte und die Einzelheiten zum Vergabegegenstand ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung (Anlage 1).
Lassen Sie die KI die Vergabeunterlagen analysieren und strukturierte Informationen zu Fristen, Anforderungen und Bewertungskriterien extrahieren.
250613_Beantwortung Bewerberfragen(16404002.1).docx
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Nachricht_vom__2025-06-14T095555.html
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NEU Anlage 03_Eigenerklärung zur Eignung(16248311.2).docx
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Nachricht_vom__2025-06-04T104446.html
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Anlage 9_2. Verfahrensbrief_AzA_Kliniken Region 10_Medizi.pdf
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Anlage 08_Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen.docx
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Anlage 07_Eignungsleihe.docx
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Anlage 06_Erklärung Bewerber_Bietergemeinschaft.docx
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Anlage 05_Erklärung MiLoG und AEntG.docx
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Anlage 04_Eigenerklärung_EU-Russland-Sanktionen.docx
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Anlage 03a Anhang_Referenzdarstellung.docx
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Anlage 02_Nichtvorliegen von Ausschlussgründen.docx
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Anlage 01_Leistungsbeschreibung.pdf
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250602_1. Verfahrensbrief_Bewerbungsbedingungen_Kliniken Region 10.pdf
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Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.