Im Rahmen des VgV-Vergabeverfahrens mit nicht offenem Realisierungswettbewerb soll ein Architekt/Landschaftsarchitekt für den Neubau einer 3-Feld-Sporthalle in Horb am Neckar gefunden werden. Als Ersatz für die in die Jahre gekommenen städtischen Stadionhallen wird der Neubau einer 3-Feld-Sporthalle erforderlich. Genutzt wird der Neubau für den Schul- und Vereinssport. Die Nutzung als Versammlungsstätte bzw. Veranstaltungshalle ist nicht vorgesehen. Die Freianlagenplanung ist ebenfalls Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe. Die Bruttogrundfläche der 3-Feld-Sporthalle mit 199 Zuschauerplätzen umfasst ca. 2.600 m². Die anrechenbaren Kosten der KGR 300 + 400 liegen bei 10,6 Mio. Euro brutto. Teilnahmeberechtigt sind Architekten/innen und Landschaftsarchitekten/innen. Landschaftsarchitekten/innen sind nur in Bewerbergemeinschaft mit Architekten/innen teilnahmeberechtigt. Für die Bewerbung als Arbeitsgemeinschaft (ARGE) ist das Formblatt 234 zu verwenden. Bei Bewerbergemeinschaften gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die ARGE. Die Referenz gilt auch als erfüllt, wenn die Leistung als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro erbracht wurde. In diesem Fall ist über die verantwortliche Projektleitung eine schriftliche Bestätigung des anderen Büros oder des Auftraggebers mit einzureichen (das Formblatt I.3 ist auszufüllen). Der Realisierungswettbewerb soll mit 20 Teilnehmern durchgeführt werden. Davon werden 5 Büros vorab gesetzt.
Verfahrensablauf: Das Vergabeverfahren gliedert sich in 3 Stufen. a) Teilnahmewettbewerb: Es ist vorgesehen, insgesamt, maximal 20 Teilnehmer für den Realisierungswettbewerb zuzulassen. Hiervon werden 5 gesetzte Teilnehmer im Voraus festgelegt, welche sich dem Teilnahmewettbewerb nicht mehr zu stellen brauchen. Weitere 15 Teilnehmer werden über den öffentlichen Teilnahmewettbewerb ermittelt. Im Bewerbungsverfahren bekunden Architekten und Landschaftsarchitekten ihr Interesse an einer Teilnahme an dem Verfahren und erbringen u.a. die im Kapitel 5.1.9 "Eignungskriterien" genannten Referenzen. Die Ausschluss-, Auswahl- und Eignungskriterien sind über den beigefügten Teilnahmeantrag zu erbringen. Alle erforderlichen / geforderten Nachweise und Eigenerklärungen sind der Bewerbung beizufügen. Kann ein Bewerber nur eine/n einzige/n Erklärung / Nachweis der Ausschlusskriterien nicht erbringen, wird er vom Verfahren ausgeschlossen. Die Auftraggeberin behält sich eine Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweise gem. § 56 Abs. 2 VgV vor. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Aufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bei einer Bewerbergemeinschaft müssen alle Teilnehmer die Ausschlusskriterien separat erfüllen. Die Abgabe eines gemeinsamen Teilnahmeantrags genügt jedoch. Die Eignungskriterien gelten bei Bewerbergemeinschaften in Summe. Die Referenzobjekte müssen im Unternehmen des / der Bewerber erbracht worden sein. Die Referenz gilt auch als erfüllt, wenn die Leistung als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro erbracht wurde. In diesem Fall ist über die verantwortliche Projektleitung eine schriftliche Bestätigung des anderen Büros mit einzureichen. Gem. §51 VgV wird die Anzahl der Bewerber für die zweite Phase begrenzt. Hierzu wird eine Rangfolge anhand der objektiv und nichtdiskriminierenden Eignungskriterien des Teilnahmeantrags in Form von erreichten Punkten gebildet. Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen werden die 15 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen zum Realisierungswettbewerb eingeladen. Bei punktgleichen Bewerbungen entscheidet gemäß § 75 Abs. 6 VgV das Los. b) Realisierungswettbewerb: Die 20 Teilnehmer (15 Teilnehmer aus dem Teilnahmewettbewerb + 5 gesetzte Büros) erstellen in dieser Phase Ihren Wettbewerbsbeitrag gem. den Auslobungsunterlagen. Die Beiträge werden bei der Verfahrensbetreuung eingereicht. Das Preisgericht kürt die Preisträger des Realisierungsteils. Im Rahmen des VgV-Verfahrens werden im Anschluss die Preisträger des Realisierungsteils zu den Bietergesprächen eingeladen. c) Bietergespräch: Die Preisträger des Realisierungsteils werden im Rahmen des VgV-Verfahrens zu Auftragsverhandlungen eingeladen. Im Bietergespräch stellen die Preisträger ihr Büro / ihre Büros sowie die am Verfahren beteiligten Personen (Büroinhaber, Projektleiter) persönlich vor und geben Auskunft über ihre Arbeitsweise, außerdem wird die Überarbeitung des Wettbewerbsentwurfs vorgestellt. Das Wettbewerbsergebnis bildet, ggfs. inkl. Überarbeitung, die Grundlage der Bewertung im Bietergespräch. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot, welches unter Berücksichtigung der Zuschlagskriterien (s. Vergabeunterlagen) insgesamt den höchsten Punktwert erreicht. Erklärungen gemäß Tariftreuegesetz des Landes Baden-Württemberg sind abzugeben.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.