Im Zuge der Neugestaltung des Universitätscampus der Leuphana Universität Lüneburg erfolgt eine vollständige Modernisierung und Erweiterung der Außenbeleuchtung sowie der zugehörigen technischen Infrastruktur. Die Beleuchtungsanlagen werden gemäß der Norm DIN EN 13201-2 _2016-06 geplant und ausgeführt, damit eine optimale Ausleuchtung der Wege und Aufenthaltsbereiche gewährleisten ist. Zum Einsatz kommen Mast- und Pollerleuchten, die sowohl energieeffizient als auch wartungsfreundlich ausgelegt sind. Die gesamte Beleuchtungssteuerung wird über eine SPS der Firma Beckhoff realisiert und mittels DALI-Bus-System intelligent geregelt. Die Versorgung der Beleuchtung erfolgt aus vier dezentral angeordneten Einspeisepunkten in den Gebäuden C06, C07, C11 und C14, wodurch eine robuste und ausfallsichere Infrastruktur geschaffen wird.
Die Außenbeleuchtung wird nahezu flächendeckend mit einer Sicherheitsbeleuchtung gemäß DIN EN 1838_2025-03 ausgestattet. Die vorher genannten Mast- und Pollerleuchten werden daher in großer Anzahl auch mit einer Sicherheitsbeleuchtung angesteuert. Es sind daher Mast- und Pollerleuchten notwendig, die beide Ansteuerungen, allgemeine und sicherheitsversorgte Zuleitungen, verarbeiten können. Der Aufbau der batteriegepufferten Sicherheitsbeleuchtungszentralen erfolgt in den vorgenannten Gebäuden. Es ist aus kompatibilitätsgründen notwendig, Systeme des Herstellers CEAG zu verbauen. Wo es baulich nicht möglich ist komplette Räume herzustellen, werden zur Absicherung F30 Schranksysteme in den Räumlichkeiten zum Einsatz kommen. Die elektrische Versorgung dieser Einrichtungen erfolgt jeweils aus den bestehenden NSHV-Anlagen der Gebäude. Zur Sicherstellung der Ausfallsicherheit werden moderne Batteriezentralen der Firma Eaton (Ceag) installiert, die in den jeweiligen Technikräumen oder Platz finden und die Notlichtsysteme im Falle eines Netzstromausfalls zuverlässig speisen. Die vier Standorte dienen darüber hinaus als zentrale Informationsschwerpunkte, über die sämtliche Beleuchtungs- und Sicherheitsfunktionen zusammengeführt, überwacht und gesteuert werden können. Die Integration in die übergeordnete Gebäudeautomation erfolgt über das vorhandene EDV-Netz mittels BACnet-Kommunikation. Als zentrale Gebäudeleittechnik soll eine Aufschaltung auf das iBMS-System (Integrated Building Management System) der Firma INGA mbH aus Hameln realisiert werden. Dieses System ermöglicht eine einheitliche, ortsunabhängige Verwaltung und Diagnose aller eingebundenen Komponenten. An einem der Informationsschwerpunkte wird eine umfassende Gesamtvisualisierung für das gesamte Campusgelände eingerichtet. Diese dient als zentrale Bedien- und Überwachungsoberfläche und stellt sämtliche relevanten Betriebszustände, Störmeldungen und Steuerfunktionen systemweit dar. Die weiteren Informationsschwerpunkte erhalten jeweils eine lokale Handbedienebene, die speziell auf den jeweiligen Versorgungsbereich zugeschnitten ist. Dadurch wird eine flexible und örtlich unabhängige Steuerung der Außenbeleuchtung und sicherheitstechnischen Anlagen gewährleistet.
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.