WW02 Burkersdorf, Neubau Grobaufbereitung - Los 2 Planung Ingenieurbauwerke/ Tragwerksplanung
Aufgrund der sich ändernden Rohwasserbedingungen sind zur Gewährleistung einer stabilen Trinkwasserqualität eine zusätzliche Aufbereitungsstufe sowie weitere Umrüstungen der bestehenden Anlagen einschließlich der zugehörigen EMSR-Technik notwendig. Hierzu sollen die folgenden Maßnahmen geplant und durchgeführt werden: - Neubau einer Grobaufbereitung für eine Aufbereitungsleistung von mindestens 70.000 m³/d, - Um- bzw. Neubau aller erforderlichen Teilanlagen (Dosierung, Spülung, Schlammableitung, Mitbehandlung der Schlämme in der Spülabwasserbehandlung). - Geodätische Einordnung der neuen Anlage in das Gesamtsystem unter Beachtung der feststehenden Randbedingungen, insbesondere des Wasserspiegels im Auslaufbauwerk der Rohwasserzuführung und der Zulaufhöhe der vorhandenen ersten Filterstufe. - Neubau von Rohrleitungen vom Übergabepunkt Rohwasser, vorzugsweise ab der Grundstücksgrenze des Verbandes FWS, unter Einbeziehung der Umgehungsleitung der vorhandenen ersten Filterstufe. - Dimensionierung der Rohrleitungen, Armaturen und Anlagen für eine hydraulische Gesamtkapazität von 3.800 m³/h unter Berücksichtigung der geodätischen und hydraulischen Verhältnisse. - Erweiterung der Chemikalienstation zur Dosierung von Flockungsmittel, Flockungshilfsmittel, Kalkmilch und Kohlendioxid für die Voraufhärtung und zur Einstellung des Flockungs-pH-Wertes sowie optional zur Zugabe von Kaliumpermanganat und Aktivkohlepulver, einschließlich der erforderlichen Dosierleitungen im Zulauf der Grobaufbereitung, - Zur Vorbereitung und Ausführung dieser Maßnahmen ist ein temporärer Umbau des vorhandenen Anlagenbestandes erforderlich, um die Trinkwasserversorgung während der Neu- und Umbauleistungen aufrechtzuerhalten. - Dachkonstruktion analog der vorhandenen ersten Filterstufe mit Stahlträgerkonstruktionen und gedämmter Metalldacheindeckung sowie Integration einer Photovoltaikanlage. Während der Neubau- und Umrüstungsmaßnahmen muss die Versorgung aus dem Wasserwerk Burkersdorf mit einer Aufbereitungsmenge von mindestens 45.000 m³/d über eine Filtergruppe der ersten Filterstufe gesichert werden. Dies ist zeitlich auf ein notwendiges Minimum zu begrenzen. Ein- und Umbindearbeiten sind grundsätzlich mit dem Betreiber abzustimmen und durch Fahrbefehl freizugeben. Sie müssen in jedem Fall auf Basis einer festgelegten Strategie zur Minimierung von Kapazitätseinschränkungen in den verbrauchsarmen Monaten zwischen Oktober bis April erfolgen. Die Versorgungssicherheit aus dem Wasserwerk Burkersdorf hat immer höchste Priorität.
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.