Projekt-ID: #2025-VgV-64-FWHS-OBJ

Umbaumaßnahme und Sanierungskonzept inkl. eines Anbaus Feuerwehrgerätehaus Sonnenberg, Wiesbaden; Objektplanung Gebäude und Innenräume, LPH 1 - 9

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Projektbeschreibung

Umbaumaßnahme und Sanierungskonzept inkl. eines Anbaus Feuerwehrgerätehaus Sonnenberg, Wiesbaden; Objektplanung Gebäude und Innenräume, LPH 1 - 9

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Ausgangssituation / Aufgabenstellung Die Feuerwehr Wiesbaden beauftragte das Hochbauamt mit der Erstellung eines umfassenden Sanierungskonzeptes für weitgehende Umbaumaßnahmen inkl. eines Anbaus am Feuerwehrgerätehaus Sonnenberg. Grundlage für die Maßnahme ist die Übernahme der Räumlichkeiten im Obergeschoss sowie Dachgeschoss, welche ehemals die Ortsverwaltung Sonnenberg beherbergten. Das Gebäude ist ein denkmalgeschütztes, dreigeschossiges Bauwerk mit geneigtem Dach in Hanglage, angrenzender Bebauung und einer Bruttogeschossfläche von rund 605 m². Aufgrund der Hanglage liegen Erdgeschoss und Obergeschoss teilweise im Hangbereich. Das Raumprogramm, das in enger Abstimmung mit den Nutzern entwickelt wurde, bildet die Basis für das Umbau- und Sanierungskonzept. Es berücksichtigt insbesondere: 1. Erdgeschoss (EG): Die bestehende Fahrzeughalle im Erdgeschoss wird vorrausichtlich nicht umgebaut. Stattdessen erfolgt ein Anbau, in dem die für die Einsatzkräfte notwendigen sanitären Anlagen und Umkleiden geschaffen werden. Schwarz-Weiß Bereiche müssen zwingend eingehalten werden. 2. Obergeschoss (OG): Im Obergeschoss wird ein großer Seminarraum geschaffen, der auch als Jugendraum genutzt werden kann. Dieser Raum ist an eine Terrasse angrenzend, welche insbesondere in den Sommermonaten als Aufenthaltsfläche dient. Weiterhin erfolgt der Einbau einer internen Treppe, die das Dachgeschoss (DG) mit dem Obergeschoss verbindet. Die sanitären Anlagen im OG werden sowohl für die Nutzer des OG als auch des DG ausgelegt. 3. Dachgeschoss (DG): Im Dachgeschoss entstehen Räume und Umkleiden für die Jugendfeuerwehr. Zusätzlich wird ein Büro für 2-3 Arbeitsplätze eingerichtet. Ein Abstellraum sowie WC-Anlagen sind ebenfalls vorgesehen. Das Obergeschoss und das Dachgeschoss werden saniert. Dies beinhaltet den Einbau neuer Fenster, die Dämmung des Daches von innen sowie die entsprechende Innenverkleidung und neue Deckung des Dachbereichs. Für die Maßnahmen wird ein Gerüst gestellt. Die Fassade erhält nach dem Anbau einen neuen Anstrich sowie Ausbesserungen. Darüber hinaus sind aufgrund der Hanglage und des baulichen Zustandes umfassende Entfeuchtungs- und Abdichtungsmaßnahmen notwendig. Detaillierte und ausführliche Angaben sind der beigefügten Leistungsbeschreibung samt zugehörigen Anlagen (Anlage 02a) zu entnehmen. Gegenstand der zu beauftragenden Leistung Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. HOAI 2013, in der Fassung 2021, Teil 3, Abschnitt 1, § 34-37, Leistungsphasen 1-9 Grundleistungen. Darüber hinaus die im Vertragsentwurf (Anlage 02d) aufgeführten Besonderen Leistungen. Weitere Planungsleistungen sind nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens. Die Grundleistungen werden auf der Grundlage der HOAI 2013, in der Fassung 2021, vergütet. Eine Unterschreitung des Basishonorarsatzes bzw. Überschreitung des Oberen Honorarsatzes, sowie eine Abweichung zu den übrigen Honorarsätzen, ist zulässig. Wenn gewünscht sind diese durch die Angabe eines Nachlasses im Honorarangebot (prozentual und absolut) anzugeben und bei Bedarf im Anschreiben zu erläutern. Es ist geplant, die Ausführungsarbeiten nach einzelnen Gewerken zu vergeben. Optionen Es erfolgt ein stufenweiser Leistungsabruf (Optionen), vorbehaltlich der Gremienbeschlüsse zur weiteren Umsetzung des Projektes sowie der Entscheidung der AG im weiteren Projektverlauf: Stufe I: LPH 1-4, Stufe II: LPH 5-9 Mit dem Zuschlag in diesem Vergabeverfahren werden zunächst folgende Leistungen abgerufen: Stufe I: LPH 1-4 Der Auftragnehmer sichert zu, die weiteren Leistungen zu erbringen, wenn seit der Fertigstellung der letzten übertragenen Leistung nicht mehr als 6 Monate vergangen sind und der Auftraggeber die Übertragung rechtzeitig, d. h. mindestens 4 Wochen vorher, angekündigt hat. Die Beauftragung der weiteren Stufen oder Abschnitte erfolgt in schriftlicher Form. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf den Abruf von einzelnen und / oder sämtlichen Stufen und kann aus einem Nichtabruf auch keine weitergehenden Ansprüche (z. B. auf Schadensersatz oder Honorarerhöhung) herleiten. Projekttermine: Beginn der Leistungserbringung: ca. März 2026 Abschluss Leistungsphase 3: ca. Oktober 2026 Abschluss LPH 4: ca. Dezember 2026 (= Einreichung Bauantrag) Baubeginn: ca. Juli 2027 Bezugsfertige Fertigstellung: ca. Dezember 2028

Vertragslaufzeit 01.03.2026 – 28.12.2028

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