Weitere Einzelheiten sind der Beschreibung des Technischen Loses zu entnehmen.
Der zu sanierende Dammabschnitt (km 5,8-6,2; rechte Uferseite) der Müritz-Elde-Wasserstraße (MEW) befindet sich in der Haltung Findens’shier-Maliß bei Neu Kaliß. Der Damm ist Eigentum der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) und wird vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Elbe, ehemals Lauenburg unterhalten. Im Norden schützt das Dammbauwerk angrenzende Wohnbebauung. Durch das Wohngebiet ist er über zwei öffentliche Wege zugänglich, jedoch aktuell nicht befahrbar. Im Baufeld befindet sich ein Altarm mit Wehranlage. In direkter Nähe des Altarms ist außerdem ein an die Dammlage angrenzender Kindergarten wodurch enge Platzverhältnissen resultieren. Die wasserabgewandte Seite weist starken Baumbewuchs, mit meist maroden Bäumen und Wühltieraktivitäten auf. Wasserseitig ist das Ufer durch Pfahlpakete gesichert. Aufgrund der eingeschränkten Platzverhältnisse sind sinnvolle Varianten, vorzugsweise die Sicherung mit einer Spundwand zu prüfen. Ziele der Leistung, Allgemeine Aufgabenstellung Die Ingenieurleistungen dienen dem Ziel, den Dammabschnitt dauerhaft und wirtschaftlich zu sanieren. Hierdurch sollen die Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit des Dammabschnittes und damit die Funktionalität auch in den nächsten Jahrzehnten gewährleistet werden. Die Planung hat folgende Ziele: I. mit allen Beteiligten abgestimmte und genehmigungsfähige Voruntersuchung (VU) entsprechend § 6 VV-WSV 2107. II. mit allen Beteiligten abgestimmte und genehmigungsfähige Entwurf-Ausführungsunterlagen (Entwurf-AU) entsprechend § 8 VV-WSV 2107 III. Vergabeunterlagen unter Beachtung der VV-WSV 2102 Für den instandgesetzten Damm ist die Standsicherheit der Dämme mit und ohne Bauwerk nach dem „MSD“ nachzuweisen. Mit Hilfe eines geeigneten Programmsystems wird die Sickerlinie für die zu berechnenden Dammquerschnitte berechnet. Die aus der Baugrunderkundung gewonnenen Erkenntnisse über Bodenschichtungen und Materialkennwerte werden hierbei zugrunde gelegt. Die berechneten Sickerlinien werden anhand der gemessenen Pegelwerte in den Grundwassermessstellen kalibriert. Mit den auf diese Weise ermittelten Sickerlinien sind mit Hilfe eines geeigneten Programmsystems Böschungsbruchberechnungen der Berechnungsquerschnitte durchzuführen. Es sind sinnvolle Sanierungsvarianten auszuarbeiten, für die die Standsicherheit nachweisbar gegeben ist. Zur Vereinheitlichung für Betrieb und Unterhaltung soll sich die Ausstattung des Dammabschnittes an bereits durchgeführten Sanierungsmaßnahmen an der MEW/ Störwasserstraße orientieren. Für jede Sanierungsvariante sind Entwurfszeichnungen zu erstellen und es ist eine Kostenberechnung und eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durchzuführen. Für die Durchführung des Wirtschaftlichkeitsnachweises ist neben den Herstellungskosten auch die Dauerhaftigkeit der gewählten Lösungen und der Unterhaltungsaufwand zu berücksichtigen. Vor Ausarbeitung der Sanierungsvarianten sind diese mit dem Auftraggeber abzustimmen. Als Ergebnis der VU ist gemeinsam mit dem Wasserstraßen-Neubauamt eine Vorzugsvariante festzulegen. Es ist zu prüfen, in welchem Umfang für die gewählte Sanierungsvariante der Erwerb von Liegenschaften erforderlich ist. Im Zuge der Sanierung sind im Dükerbereich die Dammquerschnitte inkl. der Wege auf den Dammkronen gem. Vorgaben des Wasserstraßen-Neubauamt Magdeburg (WNA) zu planen (späteres Profil der Dammsanierung). Es sind Übergangsbereiche zu den bestehenden Profilen vorzusehen. Es liegt ein genhemigter Projkektauftrag - Porjektnr. 837-0082 vom 08.03.2024, Projektbezeichnung: Umbau Dammstrecke MEW V (Sanierung) vor. Auftraggeber ist das WSA Elbe (Lauenburg).
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.