Im Zuge der Beseitigung von Altlasten und zur Gefahrenabwehr im Industriepark Schwarze Pumpe (ISP) sind umfangreiche Flächen- und Sanierungsmaßnahmen notwendig. In diesem Zusammenhang wird unteranderem das Gebiet der ehemaligen Schönungsteiche saniert. Der Bereich stellt im derzeitigen Zustand eine Gefahrenquelle (Brandgefahr, Bodenverunreinigungen) dar. Um jedoch diesen Zustand zu beseitigen, sind umfangreiche vorbereitende Arbeiten im Hinblick auf die Thematik "Beräumung, Sanierung, sowie Entsorgung von Abfällen und Geländegestaltung" zu realisieren. Die Schönungsteiche dienten der Verbesserung der Abwasserqualität aus Kläranlagen / Reinigungsprozessen / Aufbereitungsprozessen. Im vorliegenden Fall waren diese "Schönungsteiche" der ehemaligen Deponie Zerre angegliedert. Im Betrachtungsgebiet existieren 4 Schönungsteiche. Diese besitzen in den Bestandsunterlagen die Bezeichnungen "Absetzbecken 7, 8, 9 und 10". Die Absetzbecken sind noch mit den Absetzprodukten "Kohletrübe" gefüllt. Ziel der Maßnahme ist ein altlastenfreies, schadstoffarmes und baulastenfreies Grundstück.
Ziel der Maßnahme ist ein altlastenfreies, schadstoffarmes und baulastenfreies Grundstück. Die Umsetzung muss innerhalb eines Jahres bis zum 31.05.2026 erfolgt sein. Es ist beabsichtigt, einen Bauvertrag auf der Grundlage der VOB/B abzuschließen. Die Ausschreibung umfasst im Wesentlichen folgende Leistungen: Vor und gegebenenfalls begleitend zu den eigentlichen Rückbaumaßnahmen / Sanierungsmaßnahmen müssen Schadstoffsanierungsmaßnahmen unter Beachtung der geltenden Vorschriften und Richtlinien durchgeführt werden. Die entsprechende Sachkunde (insbesondere TRGS 524 bzw. DGUV-R 101-004) wird vorausgesetzt und ist dem AG nachzuweisen. Alle Rückbau- und Verpackungsarbeiten des schadstoffhaltigen Rückbaumaterials erfolgen, sofern nicht anders beschrieben, in der Regel mit Atemschutz(P3) durch Personal mit medizinischer Vorsorgeuntersuchung (G1.2 (Asbest), G26(Atemschutzgeräte) und G40 (krebserzeugende Gefahrstoffe)) mit staubdichten Einwegschutzanzügen und unter Verwendung von Chemikalien- und splitterfesten Schutzhandschuhen (kein Leder). Bei den Rückbaumaßnahmen ist die Staubentwicklung durch geeignete Maßnahmen (z.B. durch ständiges Befeuchtender Bauteile) zu verhindern. Entsprechende Maßnahmen sind bei den jeweiligen LV-Pos. einzukalkulieren. Die anfallenden Abfälle sind unter Berücksichtigung der Nachweisverordnung, der Abfallverzeichnisverordnung sowie den Hinweisen zur Anwendung der Abfallverzeichnisverordnung zu verwerten bzw. zu beseitigen. Deklarationsanalysen erfolgen bauseits. Der Anteil der verwertungsfähigen Materialien ist durch geeignete Maßnahmen (z.B. Sortierung, Konditionierung)zu maximieren. Sämtliche Transporte von schadstoffhaltigen bzw. gefährlichen Stoffen haben grundsätzlich durch ein nach GGVSEB zugelassenes Fuhrunternehmen zu erfolgen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass durch Fahrzeuge, die die Baustelle verlassen keine Verschmutzung angrenzender Verkehrsflächen eintreten dürfen. Eine Reifenwaschanlage bzw. mehrmals täglichen Reinigung aller Zu- und Abfahrtswege ist zwingend vorzusehen und hierfür anfallende Kosten sind in die entsprechenden LV-Positionen einzukalkulieren. Der Arbeitsablauf ist i.w. in folgender Reihenfolge vorzunehmen: - Medientrennung durch Beauftragung vom AG, einschl. schriftlicher Freigabe - Beräumung Abfälle - Abtrag der Oberbodenschicht- Schadstoffsanierung einschl. evtl. notwendiger Beräumung vor Durchführung der Sanierung - Rückbau/Separierung Sanierungsobjekt - Flächenherrichtung: Geländebearbeitungs- und Bodenstabilisierungsarbeiten - Ausbau der Medienleitungen im Betrachtungsbereich - Entsorgungsleistung.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.