Die Stadt Leinfelden-Echterdingen plant die ehemaligen Bürogebäude in der Dieselstraße 18/1 und 18/2 zu Wohngebäuden für ca. 420 Geflüchteten umzubauen. Es handelt sich um zwei 5-geschossige Baukörper mit jeweils einem Staffelgeschoss (insgesamt 5.560 m² BGF, die 1991/92 auf einer zweigeschossigen Tiefgarage errichtet wurden. . Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 4+5 (Elektro), LPH 1-9, wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Für die Anlagengruppe Elektro soll entsprechend der Teilleistungstabelle nach Simmendinger insgesamt 90,25% der Leistung beauftragt werden. Nicht beauftragt werden sollen in der LP2 Punkt „e“, in der LP 3 Punkte „e“ und „g“, nicht die LP 4, in der LP5 nicht Punkt „c“, in der LP 6 nicht „c“ und „f“, in der LP 7 ohne „c“ und in der LP 8 ohne „l“. . Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. In der ersten Stufe werden die Leistungsphasen 1-3 beauftragt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe. Die Fachplanung TGA (HLS) ist Gegenstand einer separaten Auftragsbekanntmachung.
Die Stadt Leinfelden-Echterdingen plant die ehemaligen Bürogebäude in der Dieselstraße 18/1 und 18/2 zu Wohngebäuden für ca. 420 Geflüchteten umzubauen. Es handelt sich um zwei 5-geschossige Baukörper mit jeweils einem Staffelgeschoss (insgesamt 5.560 m² BGF, die 1991/92 auf einer zweigeschossigen Tiefgarage errichtet wurden. . Die Außenwände der Baukörper bestehen im Untergeschoss aus Stahlbeton; ansonsten handelt es sich um ein Stahlbetonskelett mit Mauerwerk, verputzt und mit Vollwärmeschutz im Standard der 1990er Jahre. Bei den Innenwänden sind die Treppenhauskerne und Sanitärräume massiv in Ortbauweise erstellt, die Büros sind überwiegend mit Leichtbauwänden bzw. Bürotrennwandsysteme getrennt. Die Büroräume sind mit Doppelböden mit ca. 13 cm Höhe im Lichten ausgestattet und teilweise mit abgehängten Decken. Die Heizung besteht je aus einer Gaszentralheizung (Dachzentrale), Warmwasserversorgung dezentral über Elektroboiler. Die Elektroinstallation erfolgt über einen Hauptverteiler im UG, Unterverteiler in den Nutzungseinheiten und eine Elektroverteilung über Brüstungskanäle und Bodentanks. Die architektonische Vorplanung für die Nutzungsänderung basiert auf dem Grundsatz möglichst ressourcenschonend in den Bestand einzugreifen. Die bestehenden Toilettenanlagen rund um den Treppenhauskern werden weiterhin genutzt. Die bisherigen Teeküchen an den Treppenhäusern werden in Wasch- und Trockenräume umgewandelt. Die vorhandenen Büroräume sollen künftig als Schlaf- und Wohnräume weitergenutzt werden. In wenigen Fällen ist ein Angleichen der Grundrisse an den Bedarf baulich notwendig. Manche Türen werden außer Betrieb gesetzt. Dies hat den Vorteil, dass die vorhandene Beleuchtungssituation größtenteils weitergenutzt werden kann und nur punktuell abgeändert werden muss. Im Erdgeschoss des Gebäudes Dieselstraße 18/1 soll auch künftig eine Büronutzung mit ca. 13 Arbeitsplätzen vorgesehen werden. . Auf jedem Stockwerk wird es eine zentrale Duscheinheit sowie eine Gemeinschaftsküche geben. Hinsichtlich der Energieversorgung sollen in einem Variantenvergleich die Wirtschaftlichkeit (Investitionskosten + Unterhaltskosten) und die Realisierbarkeit unterschiedlicher Heizungsarten untersucht werden. Die Elektro-Unterverteilungen sollen in jeder Etage modernisiert werden. Es soll eine Brandmeldeanlage mit funkvernetzten Rauchwarnmeldern und einer im Vorderhaus zentral erreichbaren Brandmeldezentrale eingebaut werden. . Zwischen den beiden Baukörpern, auf der bestehenden Tiefgarage soll eine außenliegende Fluchttreppe errichtet werden, welche von beiden Gebäuden genutzt werden kann. Ein sicherer Rettungsweg aus allen Stockwerken muss gewährleistet werden. Eine erste Kosteneinschätzung sieht für die Kosten der KG 300 netto 410.000€ vor. Für die Kosten der KG 400 können von ca. 1.050.000€ ausgegangen werden. Mit der Planung soll unmittelbar nach Beauftragung begonnen werden. Für den Einbau der Brandmeldezentrale ist ein personenbezogenes Zertifikat nach DIN 14675 notwendig. . Folgende Maßnahmen sind im Einzelnen vorgesehen: • Aktualisierung der bestehenden Elektroinstallation und Erweiterung • Brandabschottungen • E-Check und Überprüfung der Bestandsanlage • Anpassung/Erneuerung der Zuleitungen für die Etagenverteiler • 12 Etagenverteiler anpassen • Installation in den neuen Sanitär- und Küchenbereichen (Aufputzinstallation) • Installationen im Zusammenhang mit anderen Gewerken z.B. Heizung • BMA / Hausalarmierung • Einbruch- und Überfallmeldeanlage • Datennetz und Steckdosen für 13 Arbeitsplätze im EG 18/1 und Wlan 18/1 und 18/2 • Trafostation
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.