Sanitärarbeiten nach DIN 18 381
Kurzbeschreibung des Bauvorhabens: Die Stadt Fulda beabsichtigt die Erweiterung der Cuno-Raabe-Schule am Standort Gallasiniring durch eine Kombination aus Neubau und Bestand. Das Bauvorhaben gliedert sich in zwei Hauptbauteile: Bauteil A (Neubau): Errichtung eines dreigeschossigen, winkelförmigen Schulriegels mit zentralem Atrium. Das Gebäude beherbergt Verwaltungsbereiche, Fachklassen sowie moderne Lerncluster (Unterrichts-, Differenzierungs- und Multifunktionsräume) in den Obergeschossen. Bauteil B (Bestand/Kirche): Integration einer ehemaligen Kirche in den Schulcampus durch ein "Hausim- Haus"-Konzept. Der dreigeschossige Einbau umfasst Mensa, Lehrküche, Ganztagsbereiche sowie eine Mediathek. Ein besonderes Highlight bildet das "Spieldeck" im 2. OG unter dem Kirchendach. Beide Bauteile werden über einen Verbindungsbau im Obergeschoss gekoppelt, der im Erdgeschoss eine überdachte Pausenfläche schafft und den zentralen Campuscharakter unterstreicht. Gewerkbeschreibung Sanitär: Ausgeschrieben werden die Sanitär-, Trinkwasser-, Entwässerungs- sowie Löschwasseranlagen für einen Neubau (Bauteil A) und den Umbau eines Kirchengebäudes (Bauteil B). Der Leistungsumfang umfasst die vollständige Installation der Schmutz- und Regenwasseranlagen einschließlich Fall-, Sammel- und Grundleitungen, Dachentwässerungssysteme (innen- und außenliegend), Notentwässerungen sowie Hebeanlagen für Bereiche unterhalb der Rückstauebene. Im Bestandsgebäude erfolgt der vollständige Rückbau der vorhandenen Entwässerungsanlagen mit anschließender Neuinstallation. Für Küchenbereiche ist eine separate Fettabwasserführung mit Fettabscheideranlage im Erdreich vorgesehen. Ergänzend sind spezielle Abscheideeinrichtungen (z. B. für Feststoffe, z.B. Gips) in Fachräumen Bestandteil der Leistung. Die Trinkwasserversorgung erfolgt über einen neu herzustellenden Hausanschluss mit zentraler Druckerhöhungsanlage und Hauswasserstation. Die Verteilung erfolgt über Steigleitungen im Neubau sowie eine erdverlegte Verbindung zum Bestandsgebäude. Das Leitungsnetz wird als durchgeschliffenes System zur Sicherstellung der Trinkwasserhygiene ausgeführt und mit automatischen Spüleinrichtungen ergänzt. Die Warmwasserbereitung erfolgt dezentral über elektrische Durchlauferhitzer in ausgewählten Bereichen. Eine zentrale Warmwasserversorgung ist nicht vorgesehen. Zum Leistungsumfang gehören die Lieferung und Montage sämtlicher Sanitärobjekte und Armaturen, einschließlich wassersparender Selbstschlussarmaturen, elektronisch gesteuerter Urinalanlagen sowie spezieller Ausstattungen für Unterrichts- und Küchenbereiche. Im Bauteil B ist eine trockene Löschwasseranlage mit Einspeisestellen und Wandhydranten vorgesehen. Im Neubau ist keine Löschwasseranlage erforderlich. Weiterhin umfasst die Leistung sämtliche Dämmarbeiten gemäß Gebäudeenergiegesetz, brandschutztechnische Abschottungen, Abdichtungen von Wand- und Bodendurchführungen sowie die Installation von Mess- und Zähleinrichtungen mit Anbindung an die Gebäudeautomation. Die Ausführung erfolgt gemäß den einschlägigen DIN-Normen sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik.
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.