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Projekt-ID: #055-25-00240

055-25-00240 - BLB NRW BI / BPol Sankt Augustin / Neubau Sankt Augustin Kräfte Bundespolizei / Hauptmaßnahme / Generalunternehmerleistungen

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06.06.25 Frist

Projektbeschreibung

Bei der Hauptbaumaßnahme handelt es sich um eine Generalunternehmer-Ausschreibung mit einem Umfang von 12 zu errichtenden Gebäuden unterschiedlicher Nutzungsart, inklusive der infrastrukturellen Errichtung, sowie Herrichtung von Außenanlagen der neu zu verwirklichenden Liegenschaft der Bundespolizei in Sankt Augustin. Nach Abschluss der Bauleistungen schließt sich ein 5-jähriger Betrieb der Liegenschaft an. Die Vergabe des Projektes erfolgt nach den Vorgaben der VOB-VS (§3a VOB-VS), somit ist ein zweistufiges Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Wettbewerb avisiert. Die Stufe 1 behandelt den öffentlichen Teilnahmewettbewerb (siehe hierzu die beiliegenden Veröffentlichungsunterlagen); die Stufe 2 ist das eingegrenzte Ausschreibungsverfahren mit nach Eignungsmatrix zugelassenen Teilnehmern. In dieser Phase erhalten Sie vollen Zugriff auf relevante Unterlagen und Dokumente zum Verfahren, diese sind entsprechend der Ausschreibung sicherheitseingestuft, hierfür erfolgt eine vorherige Überprüfung und Freigabegenehmigung der Teilnehmer. In der Ausschreibungsphase erhalten Sie neben üblichen Vergabeunterlage zusätzlich gewerkeübergreifende Leistungsverzeichnisse für die unterschiedlichen Gebäudetypen und Nutzungsarten, diese Leistungsverzeichnisse sind entsprechend zu bepreisen; im Anschluss hieran erfolgte eine gesonderte Pauschalierung der Leistung. In dieser Projektphase behält sich der AG das Recht auf Verhandlungen über den Inhalt der Angebote und die Leistungserbringung vor.

Lose

1 Los

Für die Liegenschaft der Bundespolizei in St. Augustin, Bundesgrenzschutzstraße 100, wurde ein städtebaulicher Entwicklungsplan erstellt, dessen wesentlicher Bestandteil die Errichtung von 12 neuen Gebäuden inkl. deren Infrastruktur und umgebenden Verkehrsanlagen ist. Dies geschieht auf einer zusammenhängenden, bisher brach liegenden Fläche. Die Nutzung der einzelnen Gebäude reicht von Unterstellhallen für Fahrzeuge, Werkstattgebäuden bis hin zu einem kombinierten Büro- und Wohngebäude mit Tiefgarage. Das zu bebauende Grundstück ist ca. 7,4ha groß und wird über eine bereits bauseits angelegte Zuwegung ohne Durchquerung der restlichen Liegenschaft angedient. Das Baugrundstück selbst ist intern komplett neu zu erschließen, im Bestand sind alle Infrastrukturen außer Betrieb. Gem. Rahmenterminplan ist der Baubeginn für Anfang 2026 vorgesehen. Es wird mit einer Gesamtbauzeit von 36 Monaten bis zur Übergabe an den Nutzer gerechnet. In dieser Zeit sind rd. 65.000m2 BGF sowie die dazugehörige Infrastruktur mit Verkehrs- und Außenanlagen zu realisieren. Sämtliche Bauarbeiten sind unter Berücksichtigung der vom Nutzer für die Liegenschaft vorgegebenen Sicherheitsbestimmungen durchzuführen. Es ist geplant, die Errichtung der Gebäude inkl. Infrastruktur und Außen-/Verkehrsanlagen an einen Generalunternehmer zu vergeben. Ausgenommen hiervon ist das Gebäude 11P, welches als Systemparkhaus im Zuge eines öffentlichen Verfahrens mittels funktionaler Leistungsbeschreibung separat vergeben wurde. Neben den Bauleistungen soll der Errichter auch für die ersten fünf Jahre gem. eines bauseits erstellten Betreiberkonzepts wesentliche Aufgaben des Betriebes der Anlage übernehmen. Diese Leistungen sind Teil der Ausschreibung und werden bei der Vergabe mit gewertet. Weiterführende Informationen stehen in der veröffentlichten Projektbeschreibung. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb 2-stufig ausgeschrieben. Bei der Stufe 1 ist die öffentliche Aufforderung zur Teilnahme-/Bewerbungsphase mittels Bewerbungsunterlagen vorgesehen, diese Stufe schließt nach Eignungsprüfung unter Verwendung der Eignungsmatrix ab. Die Leistung in der Stufe 2 dieses Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) wird gewerkeübergreifend mittels EP-, GP-Bestandteilen in separaten Leistungsbeschreibungen + Vertragsbedingungen ausbedungen, das abschließende Angebot wird sodann pauschaliert; hieran ist eine Verhandlungsrunde vorgesehen. Nach Auswertung der beiliegenden Zuschlagsmatrix kommt es zur Auftragserteilung.

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