Die Stadt Luckenwalde beabsichtigt die denkmalgerechte Umgestaltung der Frei- und Verkehrsflächen in der Siedlung "Auf dem Sande", einer als Ensemble unter Denkmalschutz stehenden Arbeitersiedlung der 1920er Jahre im Südwesten der Stadt. Die Siedlung gilt als herausragendes Beispiel des Reformwohnungsbaus und orientiert sich am Ideal der Gartenstadt. Ziel des Vorhabens ist die Wiederherstellung des historischen Charakters der Siedlung unter Berücksichtigung heutiger Nutzungsansprüche, insbesondere durch die Aufwertung des öffentlichen Raums, eine nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung sowie eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung. Das Plangebiet ist in drei Objekte unterteilt: Objekt 1 umfasst den Vorplatz und die Erschließung des ehemaligen Stadtbades, Objekt 2 die zentralen öffentlichen Räume der Siedlung einschließlich der Straße "Auf dem Sande" und der Plätze am Torbogenhaus und L-Haus, Objekt 3 die städtebauliche Neuordnung eines Bereiches am Rande der Siedlung. Der Gesamtkostenrahmen beträgt 5,2 Mio. Euro brutto. Die Umsetzung erfolgt zeitversetzt bis voraussichtlich 2034.
Im Rahmen dieser Vergabe werden Planungsleistungen für Freianlagen (HOAI §§ 39 ff., Honorarzone IV), Verkehrsanlagen (HOAI §§ 45 ff., Honorarzone III) sowie Technische Ausrüstung - Beleuchtungsanlagen (HOAI §§ 53 ff., Anlagengruppe 4, Honorarzone II) vergeben, jeweils für alle Leistungsphasen 1-9. Darüber hinaus sind verschiedene Besondere Leistungen vorgesehen, darunter z. B. Baumbestandsaufnahmen, Bürgerbeteiligung, örtliche Bauüberwachung sowie Gremienpräsentationen je Objekt. Die Beauftragung erfolgt objekt- und stufenweise. Initial werden die Leistungsphasen 1 und 2 für Objekt 1 vergeben; der Abruf weiterer Leistungsphasen und Objekte erfolgt abhängig von Planungsergebnissen, Fördermittelbewilligung und Gremienbeschlüssen. Mit der Bearbeitung soll unmittelbar nach Auftragserteilung begonnen werden, die ersten Planungsleistungen für Objekt 1 sind für Q3-Q4 2026 vorgesehen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.