Der Abfallwirtschafts-Zweckverband Landkreis Hersfeld-Rotenburg ("AZV") plant, die Basisabdichtung der Deponie "Am Mittelrück" um den sogenannten 4. Bauabschnitt (BA 4) zu erweitern. Die genehmigungsrechtliche Grundlage ist die Änderungsplangenehmigung des Regierungspräsidiums Kassel vom 27.03.2026, die den bisherigen Genehmigungsstand für die Deponie an die geänderte Planung und die aktuellen Vorschriften anpasst. Ein Auszug aus dem Bescheid liegt als Anlage 14 den Ausschreibungsunterlagen bei. Auf Anfrage kann der gesamte Bescheid zur Verfügung gestellt werden. Der BA 4 soll in 3 Teilabschnitten (auch "Betriebsabschnitte" genannt) hergestellt und in Betrieb genommen werden. Zwei dieser Betriebsabschnitte (BA 4.1 und BA 4.2) sind Gegenstand dieser Vergabe. Die Ausschreibung des BA 4.3 erfolgt voraussichtlich erst um das Jahr 2029 und ist ausdrücklich nicht Gegenstand dieser Vergabe. Die angefragten Leistungen, die durch den Bieter zu erbringen sind, beziehen sich daher nur auf die Betriebsabschnitte BA 4.1 und BA 4.2. Die Baugrenze zwischen BA 4.2 und BA 4.3 ist z.B. in Plan Nr. 3.3 dargestellt und liegt ca. am Gefällewechsel von 1,5 % auf 1,0 %. Um möglichst zeitnah weitere Ablagerungsflächen zur Gewährleistung der Entsorgungssicherheit zur Verfügung zu haben, wird die Herstellung des BA 4.1 priorisiert, damit möglichst zeitnah eine (Teil-)Abnahme des BA 4.1 erreicht werden kann und dieser für die Abfallablagerung zur Verfügung steht. Die Herstellung des BA 4.2 schließt jedoch nahtlos daran an. Ein Vorschlag zum Bauablauf ist im beiliegenden Bauzeitenplan gemacht (vgl. Anlage 3).
Vorgesehen ist, die Deponie "Am Mittelrück" durch den Bau einer neuen Basisabdichtung im Bauabschnitt 4 (BA 4) nordöstlich des Bestands zu erweitern. Die neue Basisabdichtung soll an die vorhandene Basisabdichtung der Bauabschnitte 3.1 und 3.2 anschließen. Es ist vorgesehen, den BA 4 zweizeitig zu errichten. Mit dem hier ausgeschriebenen Verfahren sollen die ersten beiden Betriebsabschnitte BA 4.1 und BA 4.2 hergestellt werden. Die den Ausschreibungsunterlagen beiliegenden Ausführungspläne stellen entsprechend nur diese Abschnitte dar. Die Fläche der herzustellenden Basisabdichtung beträgt auf ca. 36.500 m². Mit dem Bau ist schnellstmöglich zu beginnen. Beide Abschnitte werden in einer Maßnahme hergestellt, die voraussichtlich in 10/27 abgeschlossen sein wird. Ein orientierender Bauzeitenplan liegt in Anlage 3 bei. Der Betriebsabschnitt 4.3 wird zu einem späteren Zeitpunkt (ca. 2029) errichtet und ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Die einzelnen Leistungen sind detailliert in den Vergabeunterlagen beschrieben, insbesondere in der Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen), sowie dem Leistungsverzeichnis (Anlage 1 zur Leistungsbeschreibung). Gem. Massenbilanz ist für die Herstellung der Betriebsabschnitte 4.1 und 4.2 insgesamt ca. 120.000 m³ Boden auszuheben. Ca. 36.500 m³ hiervon sollen als technische Barriere wiederverwendet werden, weitere ca. 30.500 m³ sollen beim Bau der mineralischen Dichtung inkl. der Randwälle verwendet werden. Als Verbesserung der geologischen Barriere und technische Maßnahme als Ersatz für die geologische Barriere wird gem. DepV, Anhang 1, eine künstliche mineralische Barriere hergestellt Der Aufbau des vorgesehenen Basisabdichtungssystem ist detailliert in den Vergabeunterlagen beschrieben. Wie beschrieben wird der BA 4 in drei Betriebsabschnitten hergestellt. Der 1. Betriebsabschnitt wird an den BA 3.1 anschließen und eine Breite von ca. 90 m aufweisen, der 2. Betriebsabschnitt schließt nahtlos an den ersten an und erstreckt sich bis zum Knick im Längsgefälle von 1,5 % auf 1,0 %. Solange Betriebsabschnitte unbelegt sind, sollen die Felder hydraulisch voneinander getrennt werden, um den Zufluss zur SiRA zu begrenzen. Hierfür werden provisorisch aufgestellte Dichtungsbahnen angeschweißt, der Ablauf durch die Sickerwasserohre wird durch einen Schieber begrenzt
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.