Das Empfangsgebäude Merseburg Hbf wurde 1956 nach dem Entwurf aus dem Jahr 1949 des Leipziger Architekten Eberhard Werner errichtet und ist als Baudenkmal (Objektnr. 09420215) gelistet. Sämtliche Maßnahmen sind daher eng mit der Denkmalschutzbehörde abzustimmen. Der Bahnhof ist ein Knotenbahnhof und beinhaltet neben den Räumlichkeiten, die sich in Eigennutzung befinden, ein Reisezentrum, ein Presse- und Buchladen, eine kleine Gastronomie-Einheit, einen Bäcker, von DB E&C angemietete Büroräume und noch weitere Miet- und Gewerbeeinheiten, welche sich derzeit im Leerstand befinden. Für das EG Merseburg Hbf stellt sich die Aufgabe, dass die Bausubstanz - d.h. Gebäudehülle und Technische Gebäudeausrüstung - erneuerungsbedürftig ist; in energetischer Hinsicht entspricht das Gebäude nicht den Anforderungen des GEG. Für die Reisenden bietet es heute eher geringe Aufenthaltsqualitäten. Außerdem ist in Teilen des Erd- und Obergeschosses erheblicher Leerstand vorhanden, andere Flächen sind ineffizient genutzt und/oder funktional an der falschen Stelle verortet. All diese Probleme bedingen sich gegenseitig, so dass die vorhandenen Potenziale des Gebäudes weder sichtbar sind noch mit den bisherigen Mitteln – Instandhaltung und kleinteilige Weiterentwicklung - genutzt werden können. Unter Berücksichtigung der energetischen Modernisierung sollen vor allem Maßnahmen der baulichen Modernisierung, der Verbesserung der Aufenthaltsqualität und Funktionalität in den Gewerken Bauwerk (Böden, Decken, Wände), Dach, Fassade, Fenster und Türen sowie der technischen Gebäudeausrüstung umgesetzt werden. Weiterhin sind Maßnahmen zur Herstellung bzw. Verbesserung der Barrierefreiheit vorgesehen. Übertragene Leistungen LPH 1/2 Optionale Leistungen LPH 3/4 und 5-7 Los Nr. 1: HKLS und GA Los Nr. 2: EEA inkl. Beleuchtungsplanung und Blitzschutz und ITK Los Nr. 3: Tragwerksplanung Los Nr. 4: Thermische Bauphysik
Los Nr. 3: Tragwerksplanung
Los Nr. 4: Thermische Bauphysik
Los Nr. 1: HKLS und GA
Los Nr. 2: EEA inkl. Beleuchtungsplanung und Blitzschutz und ITK
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Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.