Wettbewerbsgegenstand ist die städtebauliche Planung eines innovativen und zukunftsfähigen neuen Wohn-gebiets mit Kindertagesstätte und Infrastruktur im Anschluss an den Ortsteil Auloh in Landshut. Im Realisierungsteil soll vielfältiger und hochwertiger Wohnraum entstehen, der sich insbesondere an den Bedürfnissen folgender Personengruppen orientiert: Beschäftigte des Bezirks Niederbayern, Berechtigte für geförderten Wohnraum, Menschen mit Beeinträchtigungen und Senioren. Hierfür ist eine Geschossfläche von insgesamt 30.000m² vorgesehen. Darüber hinaus soll im Realisierungsgebiet eine Kindertagesstätte mit ca. 850m² BGF sowie eine nachhaltige Parkraumlösung implementiert werden. Für den Ausgleich der Eingriffe in Natur und Landschaft dient ein ca. 85m breiter und insgesamt 2,1 ha großer Grünstreifen im Südwesten des Wettbewerbsgebiets, welcher von Bebauung freigehalten werden soll, um langfristig eine Biotopvernetzung zwischen den umliegenden Natur- und Landschaftsschutzgebieten zu gewährleisten. Im Ideenteil sind zukünftige Erweiterungen der Grundschule Konradin auf ca. 7.300 m² BGF und ggf. des Friedhofes vorgesehen. Das Gebiet zwischen dem Ortsteil Auloh im Nordosten und Lurzenhof im Südwesten bietet die Chance der Erweiterung des von Einfamilienhäusern, Doppel-häusern und kleineren Geschosswohnungsbauten geprägten Siedlungsgebiets Auloh durch urbane Bebauung. Das insgesamt ca. 8,9 ha große Wettbewerbsgebiet umfasst einen zu bebauenden Realisierungsteil von ca. 4,5 ha, einen ebenfalls dem Realisierungsteil zugeordneten und u.a. als Ausgleichsfläche dienenden Grünbereich von ca. 2,1 ha sowie einen ca. 3,1 ha großen Ideenteil. Für die Lösung der Bauaufgabe sind innovative Konzepte für den gesamten Lebenszyklus der Gebäude gewünscht, insbesondere in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Funktionalität, Barrierefreiheit und sozialer Durchmischung. Besonderes Augenmerk liegt auf den Belangen des Klimaschutzes und der Klimaanpassung.
Die Auftraggeberin wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts entsprechend der Einführungsbekannt-machung der Obersten Baubehörde v. 01.10.2013, Az. IIZ5-4634-001/13 zur RPW einen der Preisträger mit den weiteren Planungsleistungen beauftragen. In Abhängigkeit von den haushaltsrechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist für den Realisierungsteil eine Beauftragung der Leistungsphasen 1 bis 3 nach Merkblatt 51 Städtebaulicher Entwurf (AKBW) vorgesehen. Die Wettbewerbsteilnehmer verpflichten sich, im Falle einer Beauftragung durch die Ausloberin die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.