Die Generalplanung umfasst folgende Leistungen gemäß HOAI: Architektenleistung (§ 34, Neubau und Umbau) LPH 5-9, Freianlagen (§ 39, Neubau) LPH 5-9, Tragwerksplanung (§ 51, Neubau und Umbau) LPH 5-6, Technische Ausrüstung (§ 55, Anlagengruppen 1-8 [BA 2.1 ohne ALG 7, BA 2.2 ohne ALG 6], Neubau und Umbau) LPH 5-9.
Ausgangslage: Das Projekt zur Sanierung und Erweiterung des Evangelischen Krankenhauses Ginsterhof wird in drei Bauabschnitten umgesetzt. Für die Bauabschnitte 2.1 (Bettenhaus) und 2.3 (Zwischentrakt und Eingangsbereich) liegt die Baugenehmigung bereits seit dem 14. Februar 2023 vor. Die Leistungsphase 4 für diese beiden Abschnitte ist abgeschlossen. Für den Bauabschnitt 2.2 wurde die Leistungsphase 3 beendet, und der Bauantrag befindet sich derzeit in Arbeit. Die schrittweise Umsetzung ist wie folgt geplant: Die Sanierung des Bettenhauses (BA 2.1) soll im 3. Quartal 2026 beginnen. Der Neubau für die Sport- und Bewegungstherapie, der auch den Rückbau von Haus A und der Mehrzweckhalle beinhaltet (BA 2.2), startet voraussichtlich im Jahr 2028. Abschließend erfolgt die Sanierung des Zwischentrakts und des Eingangsbereichs (BA 2.3) um 2030. Die gesamte Maßnahme soll 2032 fertiggestellt sein. Die einzelnen Bauphasen sollen stufenweise ausgeführt werden. Es werden bereits jetzt die Planerleistungen für alle drei Bauphasen abgefragt, damit diese im weiteren Baufortschritt ohne weitere Vergabeverfahren nachbeauftragt werden können. Raumprogramm: Der Bauabschnitt 2.1 (Bettenhaus) wird im Erdgeschoss, 1. und 2. Obergeschoss jeweils eine Krankenstation mit zehn Doppelzimmern und den dazugehörigen Stationsräumen beherbergen. Im Souterrain sind Therapie- und Technikräume sowie der Heizungsraum vorgesehen. Die Erneuerung der Heizzentrale in diesem Bereich erfolgt erst im Bauabschnitt 2.2 (Neubau der Sport- und Bewegungstherapie). Der Bauablauf ist daher derart zu planen, dass das sanierte Bettenhaus noch mit der alten Heizungsanlage in Betrieb genommen werden kann und die Erneuerung der Heizzentrale zu einem späteren Zeitpunkt im laufenden Betrieb erfolgen kann. Der Bauabschnitt 2.2 (Sport- und Bewegungstherapie) beinhaltet eine Sporthalle, eine Mehrzweckhalle, einen Kraftraum und Umkleiden. Zudem wird ein Bereich für die physikalische Therapie mit Therapieräumen, Wannenbädern und Fango-Räumen sowie die Anmeldung und Personalräume integriert. Im Untergeschoss entstehen ein Aufenthaltsbereich und ein Foyer. Teil dieses Bauabschnittes ist die Erneuerung der Heizzentrale aus dem Bettenhaus (BA 2.1), sowie die PV-Anlage auf dem Dach des Bettenhauses. Der Bauabschnitt 2.3 (Zwischentrakt und Eingang) sieht im Erdgeschoss die zentrale Anmeldung, einen Wartebereich, Büros, Labore und Diagnostikräume vor. Im Obergeschoss werden die Büros für den Chefarzt und Oberarzt sowie zentrale Aufenthaltsräume wie Spiel-, Lesezimmer und eine Bibliothek untergebracht. Das Untergeschoss wird Archive, die IT-Zentrale, Hauswirtschaftsräume, Umkleiden, einen Pausenraum, eine Werkstatt sowie einen neuen Tunnel für den Essenstransport beherbergen. Außenanlagen Bei der Gestaltung der Außenanlagen sind Bepflanzungen mit geringen Pflege- und Bewässerungsaufwand einzuplanen. Gleichzeitig besteht ein hohes Interesse an der Erhaltung und Stärkung der Biodiversität, insb. in Bezug auf Insekten. Eine Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU e.V.) ist einzuplanen. Für die bepflanzten Außenbereiche sind Bewässerungssysteme zur einfacheren Pflege der Pflanzen gewünscht. Diese sind vorzugsweise direkt über eine Regenwasserrückhaltung zu bespeisen. Zusätzliche Hinweise: Gewünscht ist eine hohe Vor-Ort-Präsenz während der Bauphase. Zusätzlich müssen aufgrund des Bezugs öffentlicher Fördermittel einige organisatorische Aspekte berücksichtigt werden. Weitere Informationen zu den Zusatzhinweisen, sowie zum Bauvorhaben sind in den Unterlagen als Projektbeschreibung ("20250909 Projektbeschreibung (02-0).pdf") beigefügt und diesem Dokument zu entnehmen.
Für diese Ausschreibung liegen keine Vergabeunterlagen vor. Die KI-gestützte Dokumentenanalyse kann nur durchgeführt werden, wenn Dokumente verfügbar sind.
Noch keine Vergabeunterlagen verfügbar.
Nachweis eines zertifizierten ISMS für den gesamten Projektzeitraum.
Sämtliche Kernmitglieder müssen Deutschkenntnisse auf C1-Niveau nachweisen.
Mindestens drei vergleichbare Projekte in Bundes- oder Landesbehörden in den letzten 5 Jahren.