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Projekt-ID: #FG 2884 25D00279

Justizministerium Kiel, Fassaden- und Dachsanierung, Objektplanung Gebäude und Innenräume

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270.000 € Budget
10.06.25 Frist

Projektbeschreibung

Fassaden- und Dachsanierung, Objektplanung Gebäude und Innenräume LHP 3-9

Lose

1 Los

Fassaden- und Dachsanierung, Objektplanung Gebäude und Innenräume LHP 3-9 __________________________________________________________________________________ Das Dach und die Fassade des JustMins sind sanierungsbedürftig. Im Rahmen der Dachsanierung soll eine PV-Anlage installiert werden. Ein Dachausbau soll perspektivisch umgesetzt werden, Vorbereitungen hierfür sind bereits umzusetzen. Die Sanierung findet im laufenden Betrieb statt. Der Bauablauf muss in wöchentlichen Baubesprechungen eng mit dem Nutzer der Liegenschaft, dem Justizministerium, abgestimmt werden. Ein laufend zu aktualisierender Terminplan, für laute Arbeiten eine Feinterminplanung, sind zwingend notwendig. Unterbrechungen durch ministerielle Sitzungen sind abzustimmen, lärmintensive Arbeiten möglichst außerhalb der Kernzeiten ca. 9 bis 14 Uhr zu terminieren. Ausnahmen hiervon sind nur und direkt mit der Projektleitung und dem Nutzer im Vorfeld abgestimmt möglich. 3 sich im Bestand bereits im Dachgeschoss befindende Büros werden rückgebaut und bereits im Rahmen der Dachsanierung wiederhergestellt. Hochbau: Für das Projekt wurde bis zum heutigen Stand die LPH 2, Vorplanung geleistet. Die Beauftragung des Projektes erfolgt ab Leistungsphase 3, Entwurfsplanung bis zum Projektabschluss LPH 9. Für die fortzuführende Planung muss aufgrund nicht vorhandener aktueller Bestandsplanunterlagen eine planerische Bestandsaufnahme der Ansichten der Fassaden und anteilig des Daches mit Grundriss und Ansichten / Schnitten erarbeitet werden. Diese Leistungen werden als Besondere Leistung vergütet. Im Rahmen des erstellten Fassadenkatasters sind Ansichten erstellt worden, welche aber um detailliertere Bemassungen ergänzt werden müssen. Entsprechende DWGs werden zur Verfügung gestellt. Dachsanierung: Baustelleneinrichtung: die Baustelleneinrichtung muss auf dem Gelände des JustMins eingerichtet werden und darf den Hauptzugang, Nebeneingang und die direkten Fluchtwege nicht behindern. Die Ordnung auf der Baustelle ist bedingt durch die repräsentative Rolle des JustMins von größter Wichtigkeit. Eine dauerhafte Krangestellung auf dem Grundstück ist nicht möglich. Anlieferungen größerer Ordnung müssen über Mobilkrane organisiert weitere Materialtransporte über einen Lastenaufzug erreicht werden. Gerüstbauarbeiten: die Erstellung des Gerüstes unterliegt durch den Ministerialbetrieb hohen Sicherheitsanforderungen. Es muss darauf geachtet werden, dass ein Unbefugtes Erklettern des Gerüstes durch entsprechende Schutzmaßnahmen unterbunden wird. Beim Gerüstaufbau sind Sicherheitsdienste zu organisieren. Bedingt dadurch, dass der zweite bauliche Rettungsweg des 2. OG des Südwestflügels über das Dachgeschoss hinüber zum Treppenturm aufseiten der Legienstraße führt, muss während der Bauzeit interimsweise ein Treppenturm am Gebäude zur möglichen Entfluchtung des 2. OGs erstellt werden. Abbrucharbeiten Dach: Nach Erreichung der Baufreiheit, Stilllegung von ELTLeitung/ Rückbau der Beleuchtung, Vorbereitung / Sicherung der Lüftungsanlage und dazugehöriger Technikzentrale und anteiligem Rückbau der Heizungsanlage/-leitungen muss die gesamte Dacheindeckung samt Unterkonstruktion abgebrochen und entsorgt werden. Im Weiteren sind im Inneren bestehende Trockenbauwände, anteilige Verkleidungen der Dachschrägen samt Dämmungsmaterial, Bodenbelägen und bestehender Installationen abzubrechen und zu entsorgen. Entsorgung und Abtransport der anfallenden Abbruchmaterialien sind aufgrund des begrenzten Platzes eng zu takten, das Erscheinungsbild der Baustelle muss fortwährend sauber und gepflegt sein. Dachdecker- und Klempnerarbeiten: Die Bestandsdeckung ist technisch verbraucht, bei anhaltenden Schlechtwetterlagen dringt Feuchtigkeit durch die Eindeckung ein. Folgeschäden an der Dachkonstruktion sind festgestellt und dokumentiert. Weitere Schäden sind durch die Sanierung abzuwenden. Die Eindeckung samt direkter Unterkonstruktion und Entwässerung muss erneuert werden. Materialien und Produkte sind auch hier mit der Denkmalschutzbehörde abzustimmen. Zimmererarbeiten / Verstärkung Holztragwerk: Für die dokumentierten Schäden am Dachstuhl gibt es für die Sanierung bereits eine statische Voruntersuchung und einen grob erfassten Umfang von statischen Ertüchtigungsmaßnahmen, welche umzusetzen sind. Die Dachhaut soll nach aktuellen energetischen Vorgaben GEG/EWKG gedämmt und für einen späteren Ausbau des Dachgeschosses vorbereitet werden. Durch Setzungen des Gebäudes und Schubwirkungen sind im Bereich der Balkenlage und der Schwellenbereiche weitere Ertüchtigungsmaßnahmen vorzusehen, welche in ähnlicher Weise, wie vorbeschrieben bereit erfasst und betrachtet sind. Weitere Beschreibungen siehe beiliegender Schadensdokumentation. Vorbereitend für den perspektivischen Dachausbau sollen rückwärtig 2 größere und straßenseitig 2 kleinere Dachgauben erstellt werden.

Geschätzter Wert 270.000 €
Vertragslaufzeit 30.09.2025 – 30.12.2032

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